Heilpraktiker Berufs-Bund


Heilpraktiker-Regeln sind gut, zuverlässig und sicher

„Auch unter dem Eindruck der Vorkommnisse in einem Naturheilzentrum in Brüggen ist keine Grundlage zu finden, irgendetwas an den Zulassungsvoraussetzungen für Heilpraktiker zu ändern“, so der Vorsitzende des HBB-Heilpraktiker Berufs-Bund, Bernd Schmidt.

Die Ursache der Vorkommnisse in einem „Krebszentrum“ in Brüggen sind weder in der Ausbildung noch in Zulassungsregeln für Heilpraktiker zu suchen. Es handelt sich allein um eine individuelle Verantwortungsfrage eines Einzelnen.

Das Heilpraktikergesetz mit seiner Durchführungsverordnung, die Länderrichtlinien, die Rechtsprechung (z.B. das Sorgfaltspflichturteil des BGH), die Überprüfungen mit ihren stetig gewachsenen Ansprüchen für eine Erlaubniserteilung stellen heute eine erhebliche Hürde dar.

Entsprechend der Vorgabe keine Gefahr für die Patienten zu sein, wirken die Heilpraktiker/innen in ihrer überwiegend großen Mehrheit.

Aus- und Weiterbildung werden groß geschrieben.

Mit den gegebenen Grundlagen hat einerseits der Gesetzgeber alle Möglichkeiten der Absicherung, auch im Sinne des Verbraucherschutzes, und andererseits haben die Patienten die freie und eigenverantwortliche Wahl für ihre Behandlung auf sicherer Ebene.

Die Patientinnen und Patienten können sich ihrer Heilpraktikerin, ihrem Heilpraktiker für eine verantwortungsvolle Behandlung anvertrauen. Der HBB steht in allen Fragen zur Verfügung.

Bernd Schmidt
Vorsitzender HBB – Heilpraktiker Berufs-Bund
Selbach 22, 34513 Waldeck
Tel.: 05634/994310 – Fax: 05634/994312
www.heilpraktiker-berufs-bund.de
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Zum Behandlungsskandal bei Krebspatienten

Der HBB, Heilpraktiker Berufs-Bund nimmt Stellung

In einem Naturheilzentrum in Bracht/Brüggen soll es bei Krebspatienten in einer Vielzahl zu Todesfällen gekommen sein. Im Mittelpunkt steht hierbei die Verabreichung eines nicht zugelassenen Präparates 3-Brompyrovat.

Für eindeutige Schlußfolgerungen und Beurteilungen ist es noch zu früh. Die Staatsanwaltschaft ermittelt und versucht, die Klarheit zu den Todesursachen zu finden. Liegen Fehlbehandlungen des Therapeuten vor? Hat dieser leichtfertig gehandelt? Handelt es sich um Folgen aus dem verabreichten Präparat? Oder waren es doch die Krebserkrankungen selbst? All dies wird durch die Staatsanwalt zu prüfen sein. Man kann nur hoffen, daß die Ermittlungen zu einem eindeutigen Ergebnis führen werden.

Eines scheint jedoch schon sicher zu sein: Der Heilpraktiker hat ein nicht zugelassenes Präparat eingesetzt und möglicherweise Risiken der Behandlung auf sich genommen. Dies spricht gegen die Grundauffassung der Heilpraktiker, deren gesetzliche Grundlagen, Berufsordnung, Berufsbild und Ethikrichtlinien.

Wenn dem so ist, ist der Betreiber des Naturheilzentrums im Tätigkeitsbereich der Heilpraktiker fehl am Platze und die Erlaubnis ist einzuziehen.

Wenn das verabreichte Präparat ein derartiges Risiko darstellt und darin Todesursachen zu suchen sind, muß die Frage gestellt werden ob und in welchem Umfange auch ein behördliches Versagen vorliegt. So manches harmloses pflanzliche und homöopathische Mittel wird als Risiko eingestuft und der Verschreibungpflicht unterworfen, während hier ein deratiges Mittel dann freiverkäuflich für Jedermann zu erwerben ist.

Jetzt aus diesem Fall Schlußfolgerungen mit angeblich nicht genügender Ausbildung der Heilpraktiker sowie Forderungen nach gesetzlichen Änderungen werden dem Berufsstand der Heilpraktiker nicht gerecht und sind eher diskriminierend. Die Heilpraktiker bilden sich gut und regelmäßig aus und weiter. Ihr oberstes Ziel ist, dem Patienten nicht zu schaden und Gefahren von ihm fernzuhalten.

Innerhalb der Ärzteschaft kommt im Gegensatz zum vorliegenden Einzelfall gehäuft zu Risikosituationen, trotz ihrer universitären Ausbildung, und ohne daß wir damit den Ärztestand pauschal angreifen.

Interessant zum Thema sind zwei Veröffentlichungen in Ärzteblatt und Deutsche Apotherzeitung

Bernd Schmidt
Vorsitzender

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Qualifiziertes Fachwissen für Heilpraktiker: Heilpraktiker Berufs-Bund kooperiert mit ALH

Wir veröffentlichen nachfolgend eine

PRESSEINFORMATION der

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Köln, November 2015. Der Heilpraktiker Berufs-Bund (HBB) und die ALH-Gesundheitsakademie arbeiten zukünftig in Aus- und Weiterbildungsangelegenheiten zusammen. Sie möchten gemeinsam die fachliche Qualifizierung für den Heilpraktikerberuf weiter stärken. Die Kooperation zwischen dem Heilpraktiker Berufs-Bund und der ALH-Gesundheitsakademie zielt auf die Qualitätssicherung und den Erhalt des Heilpraktikerberufs durch die Vermittlung fachlich fundierten Wissens bei der Aus- und Weiterbildung. Beide Institutionen unterstützen Heilpraktiker bei der Vorbereitung auf die Praxisausübung. Durch die Zusammenarbeit mit der ALH-Gesundheitsakademie möchte Bernd Schmidt, Vorsitzender des HBB, die fachlichen Qualifikationen für Heilpraktiker und das Berufsbild stärken. „Die qualitätsorientierte Zusammenarbeit mit der ALH erfolgt im Sinne unseres Berufsbilds, unserer Ethikerklärung und der Berufsordnung der Heilpraktiker. Durch die professionelle Ausbildung an der ALH wird ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung geboten“, berichtet Schmidt.

Die Partner HBB und ALH bieten zukünftig regelmäßig Onlineschulungen zu aktuellen Themen der Branche an, die die HBB-Mitglieder und ALH-Teilnehmer nutzen können, um sich auf den aktuellsten Stand zu bringen. Zudem erhalten die HBB-Mitglieder und ALH-Studierenden Sonderkonditionen auf die jeweiligen Aus- und Weiterbildungsangebote des Partners.

Der HBB unterstützt die Tätigkeit von Heilpraktikern gemäß dem Heilpraktikergesetz und sichert deren Durchführung als freien Beruf seit 1999. Die ALH-Gesundheitsakademie bereitet angehende Heilpraktiker mit den praxisnahen staatlich zugelassenen Ausbildungen „Heilpraktiker“ und „Heilpraktiker (Psychotherapie)“ auf die behördliche Prüfung vor dem Gesundheitsamt vor. Berufsbegleitend erwerben die Teilnehmer das Fachwissen durch Studienbriefe, Präsenzseminare und moderne Onlinemedien wie Webinare. Neben der flexiblen Wissensvermittlung durch moderne Lernmedien ist Merle Losem, Geschäftsführerin der ALH, der Praxisbezug bei den Lerneinheiten besonders wichtig: „Gerade für Heilpraktiker ist die praktische Anwendung des erworbenen Fachwissens elementar. Ich freue mich bei der Zusammenarbeit mit dem HBB besonders darüber, dass praktische Expertentipps ausgetauscht und weitergegeben werden können und die Teilnehmer vom Erfahrungsaustausch lernen können“, erklärt Losem.

Über die ALH – Deine Gesundheitsakademie, Köln
Die ALH-Akademie bietet seit über 45 Jahren berufsbegleitende Ausbildungen im alternativen Gesundheitsbereich an. In den staatlich zugelassenen Lehrgängen Heilpraktiker, Heilpraktiker (Psychotherapie), Psychologische Berater (ALH), Gesundheitsberater (ALH), Suchtberatung (ALH), Seelsorger (ALH) und Persönlichkeitsentwicklung (ALH) wird praxisnahes, aktuelles Wissen zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung im Gesundheitsbereich vermittelt. Die Basis bietet ein mediengestütztes Lernsystem, das durch flexible Seminartermine und webbasierte Live-Trainings genau auf die Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten ist. Die Teilnehmer erhalten zudem jederzeit qualifizierte fachliche Beratung und individuelle Betreuung durch persönliche Fachtutoren!

Pressekontakt:

Uta Klink
Tel.: 0221 - 42 29 29 18
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Physiotherapeuten dürfen keine Osteopathie ausüben

Das LG Düsseldorf hat mit Urteil vom 16.10.2013 (12 O 348/12) festgestellt, daß die Ausübung der Osteopathie dem Heilpraktikergesetz unterliegt und der Physiotherapeut dieselbe nicht ausüben darf, wenn er nicht Arzt sei oder über die Erlaubnis als Heilpraktiker verfügt.
Das OLG Düsseldorf hat das Urteil des LG mit Urteil vom 08.09.2015 (I-20 U 236/13) bestätigt.
Quelle: Justiz NRW.de
Damit wurde gerichtlicherseits bestätigt, was der HBB seit jeher dargelegt hat: Die Osteopathie darf nur durch Heilpraktiker oder Ärzte ausgeübt werden. 

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