Heilpraktiker Berufs-Bund


Arzneimittelkommission

Es gibt eine "Arzneimittelkommission der Deutschen Heilpraktiker", die gemäß §63 AMG als Stufenplanbeteiligte mitwirkt. Obwohl es in deren Satzung u.a. heißt :

"Die Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker ist grundsätzlich eine Institution aller Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker und damit aller Bundes-Heilpraktiker-Verbände. Grundsätzlich besteht hieraus resultierend das Recht jedes Heilpraktikerbundesverbandes zur Mitgliedschaft in der Arzneimittelkommission",

hat sie sich einerseits eine Satzung gegeben,

die es ihr ermöglicht, nicht genehme Verbände von einer Beiteiligung fernzuhalten oder sie lehnt Mitwirkungsanträge andererseits willkürlich ab.

Dies führt dazu, daß diese Kommission keinesfalls die Interessen der Heilpraktiker oder aller Verbände vertritt. Insofern entspricht der Name der Kommission nicht den tatsächlichen Gegebenheiten und könnte auch als wettbewerbswidrig angesehen werden.

Diese Situation hat eben auch zur Folge, daß verschiedene Verbände eigene Kommissionen unterhalten, was letztendlich nicht im Sinne der Gesamtheit, jedoch zur Zeit auch nicht abänderbar ist.

Der HBB verfolgt demgemäß auch die wichtigsten Fragestellungen einer derartigen Kommission wie u.a.

  • Meldungen von im Berufsstand gemachten Beobachtungen über Arzneimittelrisiken und unerwünschten Nebenwirkungen an das BfArM.
  • Weitergabe von Informationen über Arzneimittelgefahren
  • Weitergabe von Zulassungswiderrufen und/oder Rückrufe durch das BfArM an den Berufsstand
  • Klärung von die die Heilpraktiker betreffenden Arzneimittelfragen
  • Einflußnahme, um eine mögliche Einschränkung bei Arzneimitteln zu verhindern

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