Heilpraktiker Berufs-Bund


FDP: Es regt sich etwas!

FDP: Es regt sich etwas!

Die vielseitigen Aktionen aufgrund der FDP-Veröffentlichung, der Beruf des Heilpraktikers müsse abgeschafft werden, tragen wohl Früchte.

So fordert u.a. der "Liberale Mittelstand e.V. aus der FDP "Hände weg von der Berufsfreiheit".  Andere Abgeordnete nahmen ebenfalls auf Anfrage bereits Stellung. 

Wir  veröffentlichen die Stellungnahme vom Bundesverband "Liberaler Mittelszand e.V." aus der FDP und zitieren aus Schreiben von Abgeordneten.

 

Kronberg/Taunus (ots) - Der Bundesverband "Liberaler Mittelstand e.V." aus der FDP nahestehenden Unternehmern wendet sich gegen Bestrebungen, den Beruf "Heilpraktiker" abschaffen zu wollen. Dies hat der Bundesvorstand auf seiner jüngsten Sitzung am Wochenende in Kronberg/Taunus einstimmig beschlossen. Lesen Sie unter diesem Link.

Quellenhinweis: Presseportal vom 03.12.2018

Ein Landtagsabgeordneter schreibt:

"... Die FDP hat nicht die Beschlusslage den Beruf des Heilpraktikers abzuschaffen. Es ist die Einzelmeinung einer FDP-Bundestagsabgeordneten. Die FDP hat in den letzten Jahren, wie auch in anderen Branchen, immer wieder über Mindeststandards und Qualifikationen gesprochen. Ich glaube, dass es in erster Linie um Transparenz geht und die Menschen wissen, welche Qualifikationen jemand hat. Eine Abschaffung des Heilpraktikerberufs würde ich nicht zustimmen und es würde auch keine Mehrheit in der FDP dazu geben. Ich hoffe, damit etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben und auch etwas zur Beruhigung beigetragen zu haben. Leider gibt es in jeder Partei immer mal wieder Vorstöße zu Themen, bei denen man sich an den Kopf packt..."

 Ein Bundestagsabgeordneter schreibt:

"... Ein Berufsverbot im Sinne eines Tätigkeitsverbots wird es nicht geben. Für die bestehenden Heilpraktiker gibt es den angesprochenen Bestandsschutz, auch künftig können derzeitige Tätigkeiten von Heilpraktikern weiter angeboten werden - allerdings ohne das staatliche Label der Heilkunde. Die Wahlfreiheit der Patienten ist dementsprechend nicht tangiert. Unserem Konzept folgend gäbe es sodann weniger staatliche Einflussnahme und damit mehr Freiheit. Verfassungsrechtlich ist unser Konzept ohne jede Schwierigkeit.
Noch einmal in aller Kürze: Wir wollen keine Tätigkeiten beschränken oder gar verbieten. Jeder Mensch ist frei, sich beruflich zu entfalten und den von ihm gewünschten Tätigkeiten nachzugehen. Ein staatliches Label braucht es aus unserer Sicht dazu nicht. Selbstverständlich haben unsere Fachpolitiker im Vorfeld eine Vielzahl von Gesprächen mit Heilpraktikern und auch deren Verbänden geführt, ..."

Unsere Anmerkung: Was meint er denn mit "ohne das staatliche Label der Heilkunde"? Möchte er etwas wieder Kurierfreiheit?

Fotohinweis: ©sum41AdobeStock

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