Heilpraktiker Berufs-Bund

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Energetische Ursachen von Wirbelsäulenerkrankungen

Auswirkung von Störungen durch Chakren und Aura

Neben den zahlreichen schulmedizinischen Ursachen gibt es auch energetische Ursachen für Erkrankungen des Bewegungsapparates. Vor allem, wenn die Schulmedizin keine Heilung oder Linderung mehr bringt, sollte man überprüfen, ob die Ursache im energetischen Bereich liegt. Dies ist vor allem der Bereich der Aura, der Chakren und der Meridiane (Shiatsu und TCM).

Die Aura und die Chakren

Die Aura ist das energetische Feld des Menschen. Wie der Kuchen eine Form hat, in der er gebacken wird, enthält die Aura die energetische Form des Körpers. Ist die energetische Form des Körpers verletzt, so können die Zellen den Körper nicht mehr korrekt aufbauen. Wir können uns das ähnlich wie beim Kuchenbacken vorstellen. Ist die Kuchenform verbeult, kann auch beim besten Rezept nur ein verbeulter Kuchen heraus kommen. Die Aura enthält die Form, in welche die Körperzellen die Organe hinein bauen.

Ebenso führen Risse, Fehlstellungen der Chakren, energetische Verschiebungen und Belastungen zu einem Ungleichgewicht im Energiekörper des Menschen und in der Folge zu Belastungen oder Deformierungen der Wirbelsäule. Der Patient erlebt dann, dass trotz guter schulmedizinischer Behandlung seine Beschwerden weiter bestehen und der Arzt keine Erklärung dafür hat.

Durch die Aura- und Chakra-Arbeit kann die energetische Form wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt, energetische Belastungen aufgelöst, Risse geschlossen und Verschiebungen beseitigt werden. Der Patient hat eine gute Chance auf Beschwerdefreiheit.

Wie kommt es zu Verletzungen des menschlichen Energiefeldes?

Durch Stress, emotionale Belastungen, Unfälle und Schocks kann es zu Schäden in der Aura kommen. Fremdenergien können dann ungehindert von außen eindringen. Diese Fremdenergien beeinträchtigen unser Wohlbefinden: Wir sind irritiert! Sie sind wie ein schlechter Geruch in der Wohnung. Wir fragen uns immer wieder, woher er kommt und können keine Ursache finden. Das lenkt uns ab, wir sind unkonzentriert, nehmen unsere Aufgaben nicht mit ganzer Aufmerksamkeit wahr, Fehler schleichen sich ein. Sie legen sich wie Nebelschwaden oder dunkle Wolken in unser energetisches Feld. Die Form des Körpers in der Aura verschmutzt. Wenn wir an das Beispiel der Kuchenform denken, wissen wir, dass eine verschmutzte Form die Qualität des Kuchens beeinflusst. Genauso beeinflusst die verschmutzte Aura die Qualität der Zellen und Organe.

Die Chakren, energetische Öffnungen in der Aura, werden dadurch belastet und in ihrer Funktion beeinträchtigt. Diese Störungen führen dazu, dass die energetische Form der Wirbelsäule verschmutzt und deformiert wird. Wirkt dauerhaft ein Sturm auf einen Baum ein, kann dieser nicht mehr gerade wachsen, ähnlich ergeht es dem Körper und der Wirbelsäule. Die Übertragung der Lebensenergie wird schließlich beeinträchtigt. Die Zellen bauen die Wirbelsäule unter dem Druck einer dauernden Belastung entsprechend schief auf.

Je nachdem, welches Chakra oder an welcher Stelle die Aura beschädigt ist, ist ein entsprechender Teil der Wirbelsäule beeinträchtigt. Umgekehrt lässt der Teil der Wirbelsäule, der geschädigt ist, Rückschlüsse darauf zu, in welchem Bereich sich die Ursachen für die Belastungen befinden. Nur wenn die Ursache gelöst ist, können Schmerzen dauerhaft weichen oder eine verformte Wirbelsäule sich in ihre ursprüngliche Form zurückbilden.

Die Ursache von Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule ist oftmals eine Fehlstellung der Chakren. Ihr Zustandekommen können wir uns wie folgt vorstellen.

Die Chakren haben unterschiedliche Aufgaben:

1. Chakra

Es steht für die Quantität unserer Lebensenergie, für unsere Erdung. Bei einem starken 1. Chakra stehen wir mit beiden Beinen im Leben.

2. Chakra

Es unterstützt uns, schöpferisch tätig zu sein. Wir können lustvoll geben und lustvoll nehmen, Sexualität genießen.

3. Chakra

Es ist der Ort, der unsere Gefühle steuert. Es ist dafür verantwortlich, ob wir unseren Platz in der Familie, im Freundeskreis oder im Beruf einnehmen, uns durchsetzen. Es hat damit zu tun, ob wir gesund sein wollen, uns dem Leben stellen, oder lieber das nächste Mäuseloch suchen, in dem wir uns verstecken können. Hier ist der Selbstwert zu Hause.

4. Chakra

Ein starkes viertes Chakra macht es uns leicht, uns selbst, das Leben und die Menschen zu lieben. Ist die Selbstliebe angegriffen, oder haben wir uns von der Liebe abgeschnitten, führt dies zu Deformierungen im vierten Chakra. Als Folge kann unser Herz krank werden.

Manche Menschen trauen sich z.B. nicht ihre Sexualität zu leben. Andere haben Angst, Komplimente oder Geschenke anzunehmen, weil sie sich dann verpflichtet fühlen. Sie können nicht glauben, dass es als Ausdruck von Wertschätzung für sie geschieht, oder sie haben Angst zu geben. Leiden wir unter solchen Gefühlen und Einstellungen, weichen wir in entsprechenden Situationen innerlich aus. Wir winden uns und versuchen uns zu entziehen. Gelingt uns dies nicht in der Situation, weichen wir energetisch aus. Das Chakra verschiebt sich, baut sich schief zur Wirbelsäule auf. Da das Chakra eine energetische Struktur ist, die wir uns ähnlich flexibel wie Wasser vorstellen können, passiert dies in einem Augenblick von Anspannung, ohne dass wir das merken. Handelt es sich nur um eine Situation oder kommen solche Situationen sehr selten vor, kann sich das Chakra nach der Belastung wieder gerade richten. Wir fühlen uns im Rücken momentan angespannt. Halten solche Situationen jedoch an und kommen häufig vor, bleibt das Chakra dauerhaft schief. Mit der Zeit verfestigt sich die Deformation. Wir werden starr. Auf den Vergleich mit Wasser bezogen wird die energetische Struktur wie Eis. In diesem Zustand kann sie leicht brechen und verliert ihre Flexibilität, sie wird porös. Kommt dann noch eine mechanische Belastung dazu, ist dies der Auslöser für starke Schmerzen. Wenn sich dazu noch eine fehlende Übereinstimmung der energetischen Form mit dem Körper oder ein Riss in der Aura gesellt, kann es zu einem Bandscheibenvorfall kommen.

GK Bandscheibenvorfall

Der Bandscheibenvorfall kommt fast nur an den drei unteren Lendenzwischenwirbelscheiben vor. Es kommt zu einem Durchbruch rückwärts (Nerven zum Bein sind gequetscht) oder zu einem Durchbruch seitwärts (trifft den Rückenmarknerv im Zwischenwirbelloch).

Fehlstellung des nahe gelegenen Chakras

  • Durch emotionales Ausweichen
  • Durch mentales Ausweichen
  • Druck im vorderen Chakra

Veränderungen in der 1. und 5. Schicht

2. Schicht - Verletzung im emotionalen Bereich

Fremdkörper

Verletzungen des 2. Chakra im Bereich

  • Inneres Kind
  • Sexualität
  • Kreativität / Schöpferkraft

Die meisten Bandscheibenvorfälle finden sich zwischen dem 2. und 3. Chakra.

Welche Aufgaben erfüllen diese beiden Chakras?

Das zweite Chakra steht in Verbindung mit unserer Schöpferkraft, unserer Sexualität und Kreativität. Es ist verbunden mit unserem Inneren Kind. Das Innere Kind ist das Symbol für unsere Unbeschwertheit, unser Urvertrauen und der Freude am Sein, am Tun und am Leben.

Im dritten Chakra geht es um unseren Platz im Leben, den Willen zur Gesundheit und unsere Emotionen. Platz im Leben bezieht sich in diesem Fall nicht auf unsere gesellschaftliche Stellung (5. Chakra), sondern wie wir mit uns in Bezug auf andere umgehen. Bin ich die Hausfrau, die ihr Leben nach Mann oder Kind ausgerichtet hat, der Arbeitnehmer, der immer parat ist und Zeit hat, wenn der Chef die nächste Aufgabe verteilt, der Liebende, der nur darauf wartet, die Bedürfnisse der Partnerin zu erfüllen? Wie sehr haben wir vergessen, was wir möchten? Glauben wir, dass es einen Mittelweg zwischen den Bedürfnissen der anderen und unseren eigenen geben kann oder meinen wir, uns ganz aufopfern zu müssen?

Je nachdem, ob mehr die Themen des zweiten oder dritten Chakras betroffen sind, liegt der Bandscheibenvorfall mehr zum rückwärtigen 2. oder 3. Chakra hin. Wenn wir uns emotional oder mental verbiegen, verändert sich auch das energetische System. Weichen wir aus, weicht das Chakra oder unsere Aura aus, je nachdem, in welche Richtung wir ausweichen, verschieben sie sich nach links oder rechts. Vor der Wirbelsäule in Richtung Bauch fließt der Hauptenergiekanal des Menschen. Er verbindet den Scheitel mit dem Beckenboden.

Fließt die Energie vom Chakra nicht mehr gerade in den Hauptenergiekanal des Menschen, stört diese Energie immer wieder das Gleichgewicht der Wirbel. Auf Dauer wird dieser Druck zu stark, und die Muskeln beginnen zu verkrampfen. Es kommt zu Schmerzen. Die empfindliche Bandscheibe wird belastet. Auslöser für einen Bandscheibenvorfall kann dann eine kleine mechanische Belastung sein, die uns unter normalen Umständen nichts ausgemacht hätte.

HF Wo wird der Bauplan des Körpers angelegt?

Auch eine Verschiebung der Aura kann zu einer Irritation der Wirbelsäule führen. Die Aura besteht aus sieben Schichten. In der 1. und 5. Schicht ist die energetische Form des Körpers angelegt. Die fünfte Schicht enthält den „Bauplan“ unseres Körpers. Das bedeutet, dass in ihr die Organe, Knochen, Drüsen etc. energetisch angelegt sind. Dieser „Bauplan“ wird unleserlich, wenn durch negative Erfahrungen wie z.B. Schmerz, Schock, Angst sich die Energie verdichtet. Wir können uns dies wie Nebelschwaden oder dunkle Gewitterwolken am Himmel vorstellen. Es wird in uns dunkel und dicht. Der Bauplan ist teilweise nicht mehr lesbar. Wird dieZeichnung des Architekten beschmutzt, können die Handwerker das Haus nicht mehr genau so bauen, wie es vom Architekten geplant war. Das bedeutet der Plan, nach dem die Zellen die Wirbelsäule aufbauen, ist nicht mehr lesbar. Die erste Schicht enthält die Form der Organe, Knochen, Drüsen etc. Ist diese Form verschmutzt oder defekt, können die Zellen die Wirbelsäule ebenfalls nicht richtig formen. Eine verschmutzte oder demolierte Kuchenform kann nur einen demolierten Kuchen backen, egal wie gut das Rezept für den Kuchen war.

Nur ein gut lesbarer Plan und eine intakte Form gewährleisten ein korrektes Ergebnis auf der körperlichen Ebene. Die Arbeit mit der ersten und fünften Schicht kann diese wieder in Übereinstimmung mit dem ursprünglichen Plan bringen. Dies geschieht, indem der Therapeut die Aura mit Hilfe von Farben reinigt, vorhandene Risse durch Auffüllen mit Energie schließt und die Aura wieder gerade rückt. Wird dann noch die Fehlstellung des Chakras korrigiert, kann der Mensch sehr schnell wieder schmerzfrei sein.

Fallbeispiel Phantomschmerz

Herr B. litt unter heftigsten Phantomschmerzen litt. Er hatte 3 – 4 Mal am Tag schwerste Attacken. Selbst morphinhaltige Schmerzmittel konnten nur lindern, nicht aber den Schmerz stoppen. Nach einem Motorradunfall musste das rechte Bein amputiert werden. Durch die Amputation war auch die Wirbelsäule schwer belastet, weil sie ihn ausbalancieren musste. Die Schmerzen in dem amputierten Bein blieben auch nach einer Odyssee durch unterschiedliche Kliniken. Nach vierzehn schmerzhaften Jahren, in denen sein gesellschaftlicher Radius immer kleiner geworden war, kam er dann zu mir. In der ersten Behandlung musste ich zunächst einmal eine energetische Wundversorgung mit dem amputierten Bein durchführen. Das heißt, durch Gedankenkraft wurde das Bein mit visualisierten Farben gereinigt, Risse „genäht“ und Löcher wieder mit fließender Lebensenergie geschlossen. Der Fluss der Lebensenergie wurde insgesamt angeregt und ausgeglichen. Schon nach der ersten Behandlung waren die Schmerzen fast ganz weg. Nachdem sich der energetische Zustand erholt hatte, musste das Knie eingerenkt und in seine ursprüngliche Form zurück gebracht werden.

Es wirkt von außen betrachtet etwas merkwürdig, wenn der Therapeut mit der Hand den Zustand der Aura oder des Chakras ertastet und dabei scheinbar nur Bewegungen mit der Hand in der Luft macht und im Nichts plötzlich etwas gerade rückt, ähnlich wie ein Chiropraktiker einen Knochen einrenkt. Das Erstaunliche dabei ist, dass dies tatsächlich geschieht.

Im Anschluss an die Behandlung spürte der Patient hin und wieder noch „Blitze“ durch das amputierte Bein zucken. Die Phantomschmerzen traten jedoch nur noch 1 – 2 Mal im Jahr in emotional belastenden Situationen auf. Morphiumhaltige Schmerzmittel waren nicht mehr nötig. Die Lebensqualität verbesserte sich deutlich. Er konnte durchschlafen, Kontakte pflegen und begann langsam wieder Perspektiven zu entwickeln. Er erfüllte sich sogar den Traum einer vierwöchigen Amerikareise. Auch seelisch fühlte er sich sehr viel besser. Eines Tages sagte er zu mir: „Ich habe mich entschieden, mein Schisserdasein aufzugeben.“ Er hatte sich verliebt und wollte es wagen, sich trotz Behinderung auf eine Beziehung einzulassen.

Wenn man dies so liest, könnte man meinen, dass nur besonders begabte Menschen so etwas können. In den vielen Jahren meiner Lehrtätigkeit habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass jeder Mensch diese Arbeit lernen kann. Schon nach dem ersten Wochenende können Seminarteilnehmer die Aura oder Chakren fühlen und Risse schließen.

Energetische Ursachen von Osteoporose

Bei der Osteoporose beispielsweise spielt neben verminderter Knochendichte oft auch ein poröser gewordenes energetisches Feld eine Rolle. Positive Gedanken, Selbstvertrauen und Freude am Leben stärken die Aura. Sie wird immer fester, dichter und bleibt dabei Licht (ähnlich wie festes, sauberes Glas). Alle Informationen können gut gelesen werden.

Selbstzweifel, negative Gedanken, Zweifel und Stress lassen die Aura porös werden. Sie wird verschmutzt, dunkel und es entstehen leicht Risse, die die negativen Gedanken und Gefühle anderer Menschen hineinlassen. Wir nehmen diese Stimmungen zusätzlich auf und können sie nicht von den eigenen unterscheiden. Wir wissen nicht, warum wir uns plötzlich so mies fühlen.

Diese Veränderung in der Konsistenz des Energiefeldes führte dazu, dass die Aura zu „trocken“ oder „porös“ wird. Sie wird dann leicht rissig und ist nicht so elastisch und flexibel, wie sie sein sollte. Dadurch dringen Fremdenergien und Verletzungen sehr leicht ein. Durch das Heilen der Risse wird die Konsistenz der Aura und der Chakren verändert. Durch die größere Festigkeit und Stabilität kann verhindert werden, dass die Person weiterhin so verletzlich ist. Sie wird durch die Arbeit mit der Aura und den Chakren dynamischer und flexibler, die energetische Struktur richtet sich auf.

Schlussbetrachtung

Je stabiler die energetische Struktur bleibt, umso mehr können die neuen Zellen den Körper nach dieser neuen Struktur bilden. Im Laufe der Zeit kann der Körper durch den Austausch alter Zellen langsam wieder in seine ursprüngliche Form zurück finden.

Dauerhafte Heilung kann nur stattfinden, wenn die körperlichen, energetischen, aber auch emotionalen und mentalen Ursachen für die Krankheit geheilt werden. Arbeiten die Chakren wieder gut und ist die Aura an ihrem Platz, von Verschmutzungen befreit, und sind mögliche Risse geschlossen worden, fällt das den meisten Menschen das Leben leichter. Sie haben dann in der Regel wieder Kraft, Kreativität und ein gutes Gespür für das Angehen von Herausforderungen.

Damit das energetische Feld auch stabil bleibt, ist es wichtig auf Situationen, Menschen und Herausforderungen konstruktiv zu reagieren, Veränderungen als Chance zu erkennen und in die eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu Vertrauen. Jede Art von Bewegung, ob Sport, Yoga, Thai Chi etc. trägt zur Stabilität der Aura bei. Es heißt nicht umsonst, wenn man sich bewegt, bewegt sich was.

Jede Form ausgeglichener Bewegung bringt automatisch den Energiefluss in Bewegung und trägt auf diese Weise zum Auflösen von Stagnationen bei.

Wenn immer noch Blockaden bestehen, kann deren Thematik mit Hilfe der Chakra-Arbeit und Shiatsu weiter angegangen werden (vgl. hierzu meinen Artikel aus CO’MED 1/2002), um sie zu lösen. Behandlungen mit Massage, Shiatsu oder TCM können sehr gut ergänzend eingesetzt werden. Der Mensch selbst muss jedoch bereit sein, an sich zu arbeiten und seine Schwächen in Stärken zu verwandeln.

Almut Resoma, Heilpraktikerin

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