Heilpraktiker Berufs-Bund

Heilpraktiker Berufs-Bund

Ärzte gegen Heilpraktiker auf dem Rücken der Patienten

Unsere Kommentare zu nachfolgendem Ärzteartikel:

Unwissend
"Der Wissende weiß und erkundigt sich, aber der Unwissende weiß nicht einmal, wonach er sich erkundigen soll."

Das ist das Problem der Ärztekammer. Sonst wüßte man, wie verantwortungsvoll und an der untersten Grenze eines Risikos die Heilpraktiker wirken.

"Der Umgang mit Unwissenden ist kein Umgang und verschafft auch ihnen kein Vergnügen."
Trotzdem sind die Heilpraktiker aber immer bereit, aufzuklären und wissend zu machen. 

Ablenkungsmanöver

Will die Kammer von den eigenen hinlänglich bekannten Problemen und Risikofällen ablenken? Heilpraktiker belegen und beweisen, daß sie kein Risiko für die Patienten darstellen. Daran ändern auch Einzelfälle, die man an der Hand abzählen kann, nichts. Was mehr kann man erwarten?
Sind der Kammer irgendwelche Zertifikate wichtiger als die Prüfung der Gefahrenabwehr und damit die Sicherheit der Patienten?
Seit Jahrzehnten und nicht erst seit gestern wirken Heilpraktiker verantwortungsvoll. Die Versicherer können den Heilpraktikern Berufshaftpflicht für 200,00 Euro jährlich anbieten. Und die haben sicher nichts zu verschenken, wenn es um Risiken geht.
Danach handeln Heilpraktiker:
http://www.heilpraktiker-berufs-bund.de/patienten/heilpraktiker-ethikrichtlinie-und-heilpraktikereid.html

Aus Ärzteblatt:

Heilpraktiker­prüfungen: Reformentwurf für Bundes­ärztekammer unzureichend
Dienstag, 17. Oktober 2017

Berlin – Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) will gemeinsam mit den Ländern die Heilpraktikerüberprüfung bundesweit vereinheitlichen und Patienten besser schützen. Dafür haben Bund und Länder einen neunseitigen Entwurf erarbeitet. Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) zeigt sich angesichts der Pläne besorgt und übt deutliche Kritik.

Der Entwurf sieht vor, dass zur Überprüfung der Kenntnisse von Heilpraktikern künftig eine Prüfung verpflichtend sein soll. Diese soll aus 60 Multiple-Choice-Fragen bestehen, von denen der Anwärter innerhalb von zwei Stunden 45 korrekt ankreuzen muss. Darüber hinaus ist ein mündlicher Prüfungsteil von einer Stunde vorgesehen – bei vier Prüflingen gleichzeitig.
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Komplexität verkannt
Zusätzlich stellt der Entwurf klar, dass Heilpraktiker nur in dem Umfang Heilkunde ausüben dürfen, in dem von ihrer Tätigkeit keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung oder für Patientinnen und Patienten ausgeht. Sie müssten zudem „eventuelle Arztvorbehalte beachten und sich auf die Tätigkeiten beschränken, die sie sicher beherrschen“, heißt es in der Präambel des Bund-Länder-Entwurfes, der dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt.

Der Bundes­ärzte­kammer geht der Text nicht weit genug. Die Autoren der Leitlinie für die Prüfung haben laut BÄK „die Komplexität des medizinischen Kontextes“ völlig verkannt, „insbesondere das Ausmaß des notwendigen medizinischen Wissens, das für eine gefahrenminimierte Ausübung der Heilkunde notwendig ist“, so die Kammer weiter. Die jetzt vorgelegten Leitlinien für die Überprüfung stelle „eine in jeder Hinsicht unzureichende Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung oder gar einzelner Patienten vor möglichen Gesundheitsgefahren durch die Tätigkeit von Heilpraktikern dar“.

Es sei nicht nachvollziehbar, „wie auf der Grundlage dieser Leitlinien eine Überprüfung von Heilpaktikeranwärtern unter dem Aspekt einer funktionierenden Gefahrenabwehr erfolgen soll“, so die Kammer weiter. Sie fordert, dass Heilpraktikern bestimmte Tätigkeiten verboten werden. „Konkret sieht die Bundes­ärzte­kammer insbesondere den Ausschluss aller invasiven Maßnahmen sowie der Behandlung von Krebserkrankungen als zwingend notwendig an“, heißt es in der Stellungnahme.

Der Bund-Länder-Entwurf ist Ergebnis einer Debatte darüber, was Heilpraktiker dürfen oder künftig nicht (mehr) dürfen sollten und wie die Regeln für den Gesundheitsberuf aussehen. Eine Expertengruppe, der „Münsteraner Kreis“, hatte unlängst Vorschläge für eine umfassende Reform erarbeitet. Das Thema war zuletzt in der Öffentlichkeit und auch der Ärzteschaft heftig diskutiert worden. © hil/aerzteblatt.de

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