Heilpraktiker Berufs-Bund

Heilpraktiker Berufs-Bund

Das AIDS-Problem anders betrachtet

Beginnen wir die Betrachtung mit der Analyse des Wortes AIDS. Nach landläufiger Meinung bedeutet es „Aquired Immuno-Deficiency Syndrome“

Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit, das Wort zu betrachten: AIDS = aids = aid’s = aid us, was aus dem Englischen übersetzt „unterstütze uns“ bedeutet. Aber wer oder was soll uns – wer ist „uns“? – in diesem Fall unterstützen? Ganz bestimmt nicht der amerikanische Virologe Prof. Dr. Robert Gallo (geb. 1937).

Auch die so genannten HIV/AIDS-Kritiker, die zwar an den Naturwissenschaften festhalten, aber behaupten, dass es HIV gar nicht gibt, bringen uns nicht weiter. Wenn wir jedoch die Lösungsversuche aus dem Bereich der Analyse (des Ins-Detail-Gehens) herausnehmen und die Umwelt – besser: Mitwelt – in unsere Betrachtungen einbeziehen, dann sehen wir das Problem mit anderen Augen. Wir müssen Antworten auf Fragen finden wie: „Warum jetzt?“ und „In welchem Zusammenhang?“ u. a. m. Dadurch relativiert sich die Hoffnungslosigkeit, die durch das schulmedizinische Dogma HIV=AIDS=Tod entsteht, und wir können langsam wieder frohen Mutes werden. AIDS trifft nicht jeden und muss nicht tödlich sein.

Einige Keimforscher (Bakteriologen und Virologen) „der ersten Stunde“ wussten, dass der Keim nichts ist, aber das Terrain alles. Das heißt mit anderen Worten: Nicht Keime machen krank, sondern der Organismus – in diesem Fall besonders sein Immunsystem – ist es schon, bevor die Keime sich mehr und mehr ausbreiten und sich ein bestimmtes Krankheitsbild darstellt. Die Art der Erkrankung (das Erscheinungsbild) richtet sich nach der Sinnhaftigkeit – warum jetzt diese Krankheit, warum gerade dieser Patient? Es müsste zur Gepflogenheit gehören, dass Heilkundige, bevor sie mit der Therapie beginnen, eine Antwort auf diese Fragen gefunden haben. Ansonsten ist die Behandlung bestenfalls Symptombehandlung, schlimmstenfalls Scharlatanerie. Es ist von besonderer Bedeutung, warum ein Mensch sich zum Beispiel den rechten Unterschenkel bricht, sich AIDS holt oder eine Mittelohrentzündung im linken Ohr ausbildet. Krankheit ist kein Zufall.

Es gibt Tausende Arten Mikroorganismen. Und wir Menschen haben es gelernt – nein, besser: Wir konnten es schon immer – mit ihnen zu leben, ohne durch sie zu er-kranken oder gar zu sterben.

Entwicklungsgeschichtlich gibt es die meisten Mikrobenarten schon länger als uns Menschen. Wenn sie bösartig wären, dann hätten sie uns keine Chance gelassen zu entstehen. Wir, Mensch und Mikrobe, haben es gelernt, miteinander zu leben. Dass ein Keim neu entdeckt wird – es wird ja gesagt, der Erreger von AIDS, der HI-Virus, sei neu – heißt nicht, dass er vorher nicht vorhanden war. Es ist nicht beweisbar, dass es HIV vor Ausbruch der AIDS-Problematik nicht gegeben hat. Er ist neu entdeckt – mehr nicht.

Und es werden auch künftig Keime entdeckt, von denen Forscher behaupten werden, sie seien neu und besonders gefährlich.

Ein gesunder Organismus wird nicht durch Keime krank. Sie gestalten „nur“ das Bild, die Erscheinungsform mancher vorher nicht erkannter Krankheitszustände. Diese Aussage ist allerdings nicht mechanistisch-analytisch (schulmedizinisch) beweisbar, denke ich. Es hätte also, um beim Thema zu bleiben, keinen Sinn, sich HI-Viren zu injizieren, um beweisen zu wollen, dass AIDS nicht durch sie ausgelöst wird. Dogmen sind nicht durch Versuche, die das Gegenteil beweisen sollen, auflösbar. Max von Pettenkofer zum Beispiel hat sich eine Butterstulle mit Tuberkelbazillen bestrichen und verzehrt, um zu beweisen, dass er durch den Verzehr der Keime nicht erkranken würde. Er wurde dadurch nicht krank und bewies damit, dass Mikroorganismen nicht ursächlich für die Entstehung einer Krankheit zuständig sind. Pettenkofer ist zwar gesund geblieben, aber genützt hat sein Versuch nichts. Die Idee, die sich in der Gesellschaft immer weiter ausbreitete, dass Mikroorganismen schuld an Krankheiten sind und dagegen nur Medizin (Chemotherapie) hilft, war nicht aufzuhalten. „Keime sind Krankheitsverursacher“ ist für viele Menschen auch heute noch zeitgemäß. Um dies umzugestalten ist Geduld erforderlich. Denn eine Zeitströmung verändert sich nicht von einem Tag auf den anderen. Veränderung geschieht anfangs im Kleinen und Verborgenen, bis die Zeit dafür reif ist, durch einen gewissen Ruck dem Neuen gänzlich zum Durchbruch zu verhelfen. Erst wenn ein ausreichendes energetisches Potential vorhanden ist, verändert sich das gesamte System […]

Aus: „Gesundheit. Gesellschaft. Krankheit. Wie das HIV/AIDS-Problem das deutsche Gesundheitssystem verändert hat“, Books on Demand, Norderstedt 2014, 104 Seite, 8,50 Euro, ISBN 978-3-7357-2745-9.

Raimer Ocken, Heilpraktiker

Drucken