Heilpraktiker Berufs-Bund

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Digitale Demenz: Macht iPad doof?

„DocCheck News“ berichtet in Ausgabe 04.10.2012 zu diesem Thema. Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher im Kopf erledigt haben, übernehmen heute Computer, Smartsphones und PV. Dies berge immense Gefahren, warnt der Gehirnforscher Manfred Spitzer.

Die von ihm diskutierten Forschungsergebnissen seien alarmierend: Digitale Medien hätten wie Alkohol und Nikotin Suchtpotential, sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, läßt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht trainiert werden.

Besonders bei Kindern und Jugendlichen werde durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folge seien Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

Dies ist ganz sicher auch ein interessantes Thema für unsere Praxen, sowohl im Rahmen der Behandlung von Kindern als auch den Erwachsenen.

Quelle DocCheck News

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