Heilpraktiker Berufs-Bund

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Impfdiskussion

Den nachfolgenden "impf-report Newsletter" veröffentlichen wir als Diskussionsbeitrag.

impf-report Newsletter

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Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen  
Ausgabe Nr. 14/2012, 10. Oktober 2012
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Dieser Newsletter im Online-Archiv: www.impf-report.de

Inhalt:

[01] Macht die Grippeimpfung Sinn?
[02] Sonderaktion Influenza
[03] Wie Sie meine Öffentlichkeitsarbeit unterstützen können
[04] Impressum

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[01] Macht die Grippeimpfung Sinn?
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(ir) Wie jedes Jahr im Herbst ist auch zurzeit wieder eine große Grippeimpfkampagne angelaufen. Für meine neuen Leser möchte ich hier in aller Kürze darstellen, warum aus meiner Sicht auch die gegenwärtige Impfkampagne sachlich nicht begründbar ist und nichts weiter als eine Verkaufskampagne der Industrie darstellt - mit freundlicher Unterstützung unserer Gesundheitsbehörden. Wirkungsnachweis? Fehlanzeige!

Die entscheidende Frage lautet: Haben gegen Grippe Geimpfte einen gesundheitlichen Vorteil gegenüber Ungeimpften? Halten Sie sich fest: Bei keinem einzigen Grippeimpfstoff liegt ein Wirksamkeitsnachweis in Form eines Vergleichs zwischen Geimpften und Ungeimpften vor! Auch für den medizinischen Laien ist nachvollziehbar, dass dieser Vergleich, erbracht durch unabhängige, placebokontrollierte Doppelblindstudien, der  einzige Weg ist, objektive und beweiskräftige Aussagen über den Wirkungsgrad eines Impfstoffs machen zu können.

Alles, was bei der Zulassung eines Impfstoffs von den Herstellern verlangt wird, ist der Nachweis von sogenannten Antikörpern  im Blut. Doch auch hier fehlt ein handfester Beweis, dass Menschen mit hohen Antikörpertitern gesünder sind als Menschen ohne nachweisbare Titer. Wer's nicht glaubt, möge selbst die Gesundheitsbehörden um entsprechende wissenschaftliche Beweise bitten. Wir wissen also nicht, ob die Grippeimpfstoffe überhaupt irgendeinen positiven Nutzen haben. Doch, obwohl: Genauer betrachtet ist klar, dass sie allerhöchstens den Wert eines Placebos haben können: Zwischen 1985 und 2008 hat sich die Menge der verimpften Grippe-Impstoffdosen VERVIERZEHNFACHT (AGI-Saisonbericht), ohne dass die Anzahl der Todesfälle aufgrund von Atemwegerkrankungen, Pneumonie & Grippe zurückgegangen wäre (statistisches Bundesamt).

"Nebenwirkungen? Interessieren uns nicht!"

Gleichzeitig steckt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die zuständige deutsche Zulassungsbehörde, bei der Erfassung der Nebenwirkungen den Kopf so tief in den Sand, dass allenfalls noch die Beine ihrer Mitarbeiter herausschauen.

Seit 2001 gibt es in Deutschland eine Meldepflicht der Heilberufe für alle Verdachtsfälle von Impfkomplikationen. Doch die Melderate hat sich, wenn man die Statistiken analysiert, seitdem nicht sichtbar verändert. Die Experten des PEI haben selbst nicht die geringste Ahnung, wie hoch die Melderate wirklich ist. Ein einziges Mal wird dies im Bundesgesundheitsblatt diskutiert und eine Schätzung von Lasek et al. zitiert, wonach die Melderate maximal 5 % betragen kann. Tatsächlich dürfte die tatsächliche Melderate bei unter einem Promille liegen (meine eigene Schätzung aufgrund einer Umfrage).

Allein im Jahr 2010 wurden laut Meldedatenbank des PEI über 1.000 Erkrankungen im Zusammenhang mit der Influenzaimpfung gemeldet, darunter 30 Todesfälle. Ich überlasse es dem Leser, die tatsächliche Anzahl der Zwischenfälle anhand einer Melderate zwischen einem Promille und fünf Prozent hochzurechnen.

Natürlich muss nicht jede dieser gemeldeten Erkrankungen im ursächlichen Zusammenhang mit den Impfungen stehen. Doch das ist auch nicht die wesentliche Frage. Diese lautet vielmehr, bei wie vielen dieser Meldungen das PEI einen Zusammenhang eindeutig ausschließen kann. Dies wird jedoch nur in Ausnahmefällen näher untersucht. Wie das PEI unter diesem Umständen öffentlich behaupten kann, die Grippeimpfstoffe seien "gut verträglich", ist nicht nachvollziehbar.

Eine Verbesserung der Melderate wäre dringend notwendig, um die Risiken wenigstens einigermaßen realistisch einschätzen zu können. Doch das lässt das PEI kalt: Man erklärt sich bezüglich der Verbesserung der Meldemoral für nicht zuständig: Dergleichen sei im gesetzlichen Auftrag des PEI nicht vorgesehen.

Das Märchen von den bösen Viren

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