Heilpraktiker Berufs-Bund

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Unser täglich Brot gib uns heute - oder besser nicht

Getreide BrotBuchseite
Manfred A. Ullrich, Heilpraktiker

Wir leben von gesundem Brot, möglichst Vollkornbrot oder Brötchen. Wir reduzieren sogar den Fleischkonsum, rauchen nicht mehr, trinken weniger Alkohol, essen mehr Obst und Gemüse. Und doch werden wir immer früher chronisch krank.
Was läuft verkehrt?

Meist fängt es mit einem häufig geblähten Bauch an. Es entsteht oft eine Tagesmüdigkeit, nachts schläft man erst spät ein oder kann gar nicht mehr schlafen. Andere bekommen rheumatische Beschwerden. Kinder bleiben manchmal kleinwüchsig. Andere bekommen Neurodermitis oder Asthma. Wieder andere leiden unter Durchfallattacken oder Verstopfung. Viele Frauen bekommen ein Lipoedem (eine hormonell bedingte Fettverteilungsstörung mit dicken Beinen und teils riesigem Gesäß). Diabetes nimmt ständig zu (Weizen ist schlimmer als reiner Haushaltszucker). Männer leiden gehäuft unter einem knallharten Bauch, einer richtigen Kugel, sie können sich kaum noch bücken (Bier ist ein Getränk aus Getreide). Auch Depression und Angstzustände können hier die Folgen sein.

Selten diagnostiziert man bei diesen unterschiedlichen Symptomen, die größtenteils nicht alle auftreten, eine einzige Krankheit, nämlich eine Form der Getreideunverträglichkeit wie Zöliakie, Weizenallergie oder die häufige Amylase-Trypsin-Inhibitor-Sensitivität (ATI) (Pseudozöliakie).

Inzwischen gibt es 80.000 Weizensorten. Er wird auf Ertrag, nicht auf menschliche Verträglichkeit gezüchtet. Dinkel besteht zu 50% aus Weizen und da die Getreidemühlen nach einer Umstellung auf andere Getreidesorten nie gründlich gesäubert werden, kann es bis zu 20% Verunreinigung kommen.

Seit 2004 beschäftigen wir uns mit Getreide. Auch Reis kann eine Rolle spielen. Meiner Meinung nach sollten ca. 30% aller Bundesbürger sehr vorsichtig beim Getreideverzehr sein. Zudem gibt es eine Vielzahl von Körnerprodukten ohne einheimisches Getreide, als Brot, Nudeln, Kuchen u.s.w. In unserer Praxis haben ca. 30% aller Patienten eine Form der Getreideunverträglichkeit.
Häufig liegen die Probleme nicht in der Genmanipulation, sondern in der Hochzüchtung. Weizen gibt es ja nicht mehr, sondern nur noch Hochleistungs-Hybrid-Weichweizen.

Unser täglich Brot gib uns heute – oder besser doch nicht
Autor:    Manfred A. Ullrich
Verlag:  Spurbuch Verlag
               96148 Baunach
               ISBN 978-3-88778-457-7
               Euro 22,00
In diesem Buch werden die Behandlungsmethoden und auch die Nahrungsalternativen beschrieben.

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