Heilpraktiker Berufs-Bund

Heilpraktiker Berufs-Bund

Sonnenbrand

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Urlaubszeit - Reisezeit - Sonnenbrandzeit

Aber nicht nur im Sommer ist Sonnenbrandzeit. Wir leben schließlich in einer Zeit der Fernreisen in Sonnengebiete.

Video ©Sebastian Fancellu-Fotolia.com

Obwohl die Gefahren bekannt sind, jeder im Grunde genommen den Empfindlichkeitsgrad seiner Haut kennt, kommt es jedes Jahr vieltausendfach mehr oder weniger stark zu Sonnenbrand.

Einreibungen mit Salben und Fetten werden am häufigsten vorgenommen, sind aber nicht immer die besten Lösungen.

Versuchen Sie einmal folgende Empfehlungen, die sich immer wieder bestens bewährt haben:
Die betroffenen Hautpartien mit reinem Zitronensaft (keine Kondensate, Fertigprodukte oder ähnliches, sondern selbst eine Zitrone auspressen) mehrfach täglich gründlich vorsichtig, aber reichlich einreiben und eintrocknen lassen. Dies nimmt sehr gut den Brand und beugt auch den Folgeerscheinungen eines Sonnenbrandes sehr gut vor.

Im Bedarfsfalle ist die folgende, vielleicht zunächst abschreckende Vorgehensweise, eine sehr hilfreiche Behandlungsmöglichkeit, auch wenn im ersten Moment vielleicht nicht nachvollziehbar:
Ein Leinentuch in möglichst heißem Wasser eintauchen, leicht auswringen und auf die betroffene Hautpartie auflegen. Mehrfach wiederholen.
Zunächst erscheint dies widersinnig und die möglichst hohe Hitze erscheint im ersten Moment nicht angenehm. Die Wirkungen sind jedoch immer wieder frappierend. Gerade auch für die Folgeerscheinungen an der Haut eines Sonnenbrandes.
Besonders die Frauen werden es zu schätzen wissen, wenn ein Sonnenbrand im Dekolleté so behandelt wird.

Dieser Tip wurde von einem alten Natur- und Kneipp-Arzt einer Nordseeinsel übernommen. Anläßlich eines Urlaubs zog ich mir selbst einen recht schweren Sonnenbrand unter anderem an beiden Beinen zu. Dieser Kneipp-Arzt empfahl dann, sehr heißes Wasser in zwei Eimer zu geben und beide Beine dort hereinzustellen. In schierer Verzweiflung folgte ich diesem Rat, überwandt die Abneigung und auch die natürlich sehr starke Hitzeeinwirkung auf beide Beine. Der Erfolg war jedoch kolossal. Seitdem schwöre ich auf diese Methode.

Natürlich gehören schwere Verbrennungen, sollte es im Einzelfall wirklich einmal soweit gehen, in die Behandlung eines Fachmannes und/oder möglicherweise in Klinikbehandlung.

Innerlich gibt die Homöopathie bei Verbrennungen, auch bei Brandwunden, Cantharis, von der Tinktur einige Tropfen in Wasser gegeben und eingenommen.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder auch andere Fragen für die Urlaubszeit, schreiben Sie uns auf dem Postwege unter Angabe Ihrer Anschrift oder auch per eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bernd R. Schmidt, Heilpraktiker

Drucken E-Mail