Heilpraktiker Berufs-Bund

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Unser täglich Brot gib uns heute - oder besser nicht

Getreide BrotBuchseite
Manfred A. Ullrich, Heilpraktiker

Wir leben von gesundem Brot, möglichst Vollkornbrot oder Brötchen. Wir reduzieren sogar den Fleischkonsum, rauchen nicht mehr, trinken weniger Alkohol, essen mehr Obst und Gemüse. Und doch werden wir immer früher chronisch krank.
Was läuft verkehrt?

Meist fängt es mit einem häufig geblähten Bauch an. Es entsteht oft eine Tagesmüdigkeit, nachts schläft man erst spät ein oder kann gar nicht mehr schlafen. Andere bekommen rheumatische Beschwerden. Kinder bleiben manchmal kleinwüchsig. Andere bekommen Neurodermitis oder Asthma. Wieder andere leiden unter Durchfallattacken oder Verstopfung. Viele Frauen bekommen ein Lipoedem (eine hormonell bedingte Fettverteilungsstörung mit dicken Beinen und teils riesigem Gesäß). Diabetes nimmt ständig zu (Weizen ist schlimmer als reiner Haushaltszucker). Männer leiden gehäuft unter einem knallharten Bauch, einer richtigen Kugel, sie können sich kaum noch bücken (Bier ist ein Getränk aus Getreide). Auch Depression und Angstzustände können hier die Folgen sein.

Selten diagnostiziert man bei diesen unterschiedlichen Symptomen, die größtenteils nicht alle auftreten, eine einzige Krankheit, nämlich eine Form der Getreideunverträglichkeit wie Zöliakie, Weizenallergie oder die häufige Amylase-Trypsin-Inhibitor-Sensitivität (ATI) (Pseudozöliakie).

Inzwischen gibt es 80.000 Weizensorten. Er wird auf Ertrag, nicht auf menschliche Verträglichkeit gezüchtet. Dinkel besteht zu 50% aus Weizen und da die Getreidemühlen nach einer Umstellung auf andere Getreidesorten nie gründlich gesäubert werden, kann es bis zu 20% Verunreinigung kommen.

Seit 2004 beschäftigen wir uns mit Getreide. Auch Reis kann eine Rolle spielen. Meiner Meinung nach sollten ca. 30% aller Bundesbürger sehr vorsichtig beim Getreideverzehr sein. Zudem gibt es eine Vielzahl von Körnerprodukten ohne einheimisches Getreide, als Brot, Nudeln, Kuchen u.s.w. In unserer Praxis haben ca. 30% aller Patienten eine Form der Getreideunverträglichkeit.
Häufig liegen die Probleme nicht in der Genmanipulation, sondern in der Hochzüchtung. Weizen gibt es ja nicht mehr, sondern nur noch Hochleistungs-Hybrid-Weichweizen.

Unser täglich Brot gib uns heute – oder besser doch nicht
Autor:    Manfred A. Ullrich
Verlag:  Spurbuch Verlag
               96148 Baunach
               ISBN 978-3-88778-457-7
               Euro 22,00
In diesem Buch werden die Behandlungsmethoden und auch die Nahrungsalternativen beschrieben.

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Aufbau- Und Regenerations-Frühstück

nach Heilpraktiker Bernd Schmidt

  • 2 Eßlöffel Quark (Sahnequark oder Schichtkäse)
  • 2-4 Eßlöffel kernige oder blütenzarte Flocken (Reformhaus)
  • 1 Eßlöffel blaue californische Weinbeeren (ungebleichte Reformrosinen)
  • 1 Eßlöffel Siesa
  • 1 Teelöffel unerhitzten Bienenhonig

Alles gut mischen und zum Frühstück unter gutem Kauen in Ruhe essen.

Es können beliebig zugesetzt werden:
Vollmilch, Buttermilch, Joghurt, Molat, Früchte nach Jahreszeit.

Bitte beachten:

Das Frühstück darf angewärmt werden, jedoch niemals erhitzen!

Bei hartnäckiger Darmverstopfung (Meist infolgfe falscher Ernährung)

gebe man 2 Eßlöffel Linusit und 1-2 Eßlöffel Kleie in 1/4 Liter Wasser, über Nacht quellen lassen und morgens nüchtern verzehren.

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Ein unglaubliches Heilmittel?

Ein unglaubliches Heilmittel für „Unheilbare Krankheiten“.
(Übersetzung eines Artikels von Pater Benno-Josef Schorr, S.J. Physik-, Chemie- und Bio- logielehrer in Brasilien)
Aus dem Archiv – Ein Erfahrungsbericht aus Brasilien als auszugsweise Wiedergabe.
(Anm. d. Red.: Dieser Artikel aus dem Jahre 1985 wurde dem Herausgeber bereits 1994 vom vor einigen Jahren verstorbenen erfolgreich praktizierendem Kollegen Midwig mit den besten Empfehlungen zur Verfügung gestellt. Wir stellen die Überlegungen und Erfahrungen Pater Benno’s zur Diskussion. Ihre Meinung interessiert uns.
Interessant ist vielleicht auch, daß in jüngster Zeit, rund 30 Jahre nach Tätigkeit des Pater Benno in Brasilien, Magnesiumtherapie breit gefächert publiziert wird.)

Dies ist ein volkstümlicher Artikel wie andere Vorhergehende und behandelt vier Krankheiten, die mit Magnesium geheilt werden kön- nen:
Verkalkungen, Arthritis, Alterserscheinungen, Krebs
Da viele sich mehr dafür interessieren, wie sie vorgehen sollen, drehe ich dieses Mal die Reihenfolge um und füge die Erklärungen erst am Schluß an. Ich stütze mich dabei auf die Erläuterungen des spanischen Jesuitenpaters Puig, der dieses Heilmittel vor kurzem entdeckt hat, weshalb es noch fast unbekannt ist. Übrigens ist es kein eigentliches Heilmittel, sondern eher ein Nahrungsmittel, wie Kochsalz und daher ist es ohne weiteres in der Apotheke erhältlich.

Zubereitung der Magnesium-Chlorid- Lösung

100 g Magnesium-Chlorid in 3 Liter Wasser auflösen (33 g pro Liter) und es dann in Flaschen aufbewahren (keine Plastikflaschen benützen)
1. Abkürzungen
Mg. = Magnesium-Chlorid
Dosis: Ein Schnapsgläschen voll von der zubereiteten Lösung
Am besten nimmt man es gleich nach dem Aufstehen oder nach dem Kaffee. Nüchtern genommen ist es ein leichtes Abführmittel und wird dadurch sehr schnell wieder aus- geschieden.
2. Meine Geschichte
Ich war praktisch ein Krüppel. Ich lege den Fall ausführlich dar, damit man weiß, worum es geht. Bereits vor 10 Jahren (ich war damals 61 Jahre alt) bemerkte ich öfters starke Stiche in der Lendengegend. Der Arzt stellte eine unheilbare Verknorpelung an der Wirbelsäule fest. Wenig später aber glaubte ich, es handele sich um Rheumatismus und ich wurde wieder fit mit Ketacil. Dabei habe ich die Verknorpelung ganz vergessen. Jahrelang spürte ich auch eine ganz besondere Müdigkeit im rechten Bein, was ich mit mei- nem vielen Umherreisen in Verbindung brachte, da ich schon 48 Sprechfunkstationen in 6 brasilianischen Bundesstaaten eingebaut habe. Seit ca. 5 Jahren verwandelte sich die Müdigkeit in Schmerz, welcher - trotz aller Behandlungsarten - immer hartnäckiger wurde.

Vor 2 Jahren dämmerte mir plötzlich etwas. Wenn ich in der Frühe aufstand, dann spürte ich ein Kribbeln, das bis zu den Zehenspitzen hinunterging. Wenn ich mich niederbückte, hörte es auf. Beim Aufrichten fing es wieder an. Ich wiederholte es mehrere Male mit demselben Ergebnis. Da wußte ich Bescheid. Diese Verkalkung ist also immer noch vorhanden. Beim Geradestehen mußte sie wohl auf den Ischiasnerv drücken, wobei sie beim Bücken nachläßt. Von da an verrichtete ich alle meine Arbeiten - soweit wie möglich - im Sitzen. Es verging ein Jahr und da vermochte ich nicht einmal mehr die heilige Messe aufrecht zu zelebrieren. Immer wieder schob ich eine Reise zur Insel Marajo (Amazonas Mündung) hinaus, wo ich dringende Sprechfunkeinrichtungen fertigstellen sollte. Vor 6 Monaten habe ich mich dann doch auf die Reise gewagt, kam aber auf dem schnellsten Weg zurück und ging sofort zu einem Spezialisten, welcher mir - wegen der Verknorpelung - mehrere Röntgenaufnahmen machen ließ. Der Arzt schüttelte den Kopf: „... Jetzt handelt es sich nicht mehr um eine Verknorpelung, sondern um ein ganzes Heer, und zwar in allen Wirbeln. Sie sind schon alle verkalkt. Da ist nichts mehr zu machen!“
Trotzdem erhielt ich 20 Spritzen - die mir aber die Schmerzen kaum linderten - bis es soweit kam, daß ich nicht einmal im Bett schlafen konnte. Ich blieb sitzen, bis ich vor Müdigkeit fast vom Stuhl fiel. Da kam mir die Idee, ich könnte mich im Bett so einrollen, wie es Katzen tun. Das ging, und ich wachte nur immer wieder auf, wenn ich mich zu strecken versuchte. Zum Schluß konnte ich es in dieser Lage kaum mehr aushalten.

Und was nun? Menschliche Hilfe war kaum möglich. Da blieb nur noch Gott übrig! „Du hast jede Faser in meinem Körper gemacht ... Schau jetzt her auf Dein elendes Geschöpf. Du könntest doch sicher etwas unternehmen.“
So wie ich war, wollte ich unbedingt noch bis Porto Alegre zu einem Treffen von ordenseigenen Wissenschaftlern (Jesuiten). Dort sagte mir Pater Suarez, ich sollte doch Magnesium-Chlorid einnehmen. Er zeigte mir ein Buch von Pater Puig, einem spanischen Jesuiten, der diese Zusammenhänge entdeckt hatte. Dessen Mutter war schon völlig verknorpelt und durch dieses Salz wurde sie wieder bewegungsfähig wie ein Mädchen. Bei anderen Verwandten half es auch.

3. Meine Heilung
Da habe ich sofort angefangen, jeden Tag eine Dosis von dieser Salzlösung zu nehmen. Nach einer Woche nahm ich vor dem Schlafengehen auch noch eine 2. Dosis. Immer noch mußte ich eingerollt schlafen. Nach 20 Tagen wachte ich schmerzhaft auf, obwohl ich ausgestreckt dalag. Aber umhergehen konnte ich nicht. Nach 30 Tagen glaubte ich zu träumen, als ich plötzlich aufstehen und gehen konnte. Ich fühlte keinen Schmerz mehr. Ich fing an, wieder meinen Spaziergang in die Stadt zu machen. Ich bemerkte nur noch die Müdigkeit in meinem Bein, wie vor 10 Jahren. 60 Tage danach merkte ich überhaupt nichts mehr, selbst wenn ich den ganzen Tag herumging. 3 Monate später fühlte ich mich ganz behendig. Jetzt sind 10 Monate vergangen und ich bin genauso geschmeidig wie eine Schlange.

Ich hatte Gott gebeten, er solle doch etwas unternehmen. Er hat es viel besser mit mir gemeint, als ich es mir vorstellte. Man dachte schon daran, mir einen Herzschrittmacher einzubauen, da der Herzschlag unter 40 war. Dieser wurde wieder ganz normal. An der Prostata sollte ich auch operiert werden, doch spürte ich nichts mehr ...

Mit der Entkalkung wurde das Gehirn wieder frischer und das Nervensystem ruhiger. Die Müdigkeit ist weg; ich weiß gar nicht, was noch alles geschehen ist. Viele meinen, ich würde jetzt jünger aussehen. Das ist schon möglich. Ich besitze wieder eine unheimliche Lebensfreude. Deshalb fühle ich mich dem guten Gott verpflichtet, sein Eingreifen zu veröffentlichen und diese langen Zeilen anderen Leidtragenden zu übersenden.

In den vergangenen 10 Monaten habe ich viele geheilt. Mehr als Tausend dürften das Magnesium-Chlorid einnehmen. Drei Frauen, die nach langer Behandlungszeit nicht einmal mehr schlafen konnten, waren nach 15 Tagen von Schmerzen befreit, und die Schwellungen waren weg. Sie waren so glücklich, daß sie sofort von der Beschreibung Abzüge machten und sie an andere Leidende verschickten.

4. Verkalkungen (Ischias, Sklerosen, Verknorpelungen, Wirbelsäule)
Um das handelte es sich bei mir. Man sollte beim Aufstehen eine Dosis nehmen, und wenn nichts Anormales geschieht, dann kann man 1 Woche - beim Schlafengehen - eine weitere Dosis nehmen. Wenn der Schmerz aufgehört hat, soll man noch 6 Monate so weitermachen und dann die Dosierung wie bei Nr. 6 einnehmen.

5. Arthritis
Die Arthritis kommt von der Harnsäure. Diese lagert sich in den Gelenken ab (Knie, Schultern, Ellbogen und ganz sichtbar an den Fingergelenken). Eine Dosis morgens und, wenn nichts Anormales geschieht, nach 20 Tagen eine weitere Dosis beim Schlafengehen.

Warum diese Vorsicht? Bei dieser Krankheit sind die Nieren oft schon überlastet, da Magnesium fehlt und sie können entzündet sein. Sie müssen sich erst ein wenig erholen und die harte Harnsäure ausscheiden. Vielleicht baut es sogar die Harnsteine in den Nieren ab. Das dauert natürlich seine Zeit.

6. Alterserscheinungen

Nach dem 40. Lebensjahr nimmt der Organismus weniger Magnesium auf, wobei es zu Alterserscheinungen und zu größerer An- fälligkeit von verschiedenen Krankheiten kommt. Dabei gibt es 2 Behandlungsweisen:

  • 1. für diejenigen, welche vollwertige Nahrungsmittel zu sich nehmen, und
  • 2. für jene, die minderwertige Nahrung zu sich nehmen (vgl. Nr. 8 - Gesundheit und Krebs/Leukämie usw. von Rudolf Breuss, A-6700 Bludenz - S. 84 f.)

Vollwertige Nahrung:
Vom 40.-55. Lebensjahr eine halbe Dosis beim Aufstehen
Vom 55.-70. Lebensjahr eine Dosis am Morgen und eine am Abend.

Minderwertige Nahrung:
Vom 10.-40. Lebensjahr eine halbe Dosis, die man in das Mittagessen geben kann, wo es ja herausgenommen wurde.
Vom 40.-55. Lebensjahr eine Dosis am Morgen und eine halbe am Abend.
Über 70 Jahre eine am Morgen und eine am Abend.
Die Steigerung soll allmählich erfolgen. Einmal mehr, einmal weniger, das ist nicht so sehr von Wichtigkeit.

Da könnte vielleicht jemand sagen: „Jetzt habe ich es schon seit Jahren genommen und habe nichts besonderes bemerkt. Warum dies alles? ...“
„Sei kein Narr! Meinst du wirklich, du solltest von Zeit zu Zeit richtig krank werden, um deine Gesundheit zu schätzen? Ist dir nicht aufgefallen, daß du keine Grippe mehr bekommst, daß du von anderen Krankheiten befreit bist, vielleicht sogar vom Krebs? Immer gesund leben, frei von vielen Krankheiten, das verschafft uns das Magnesium. Möchtest Du nicht weiterhin jung bleiben? Nimm es ruhig weiter!“

7. Krebs
Die Dosis wie bei Nr. 6 - Alterserscheinungen - einnehmen. In der Nr. 8 wird es erklärt.

Aber wie kann ich wissen, ob ich Krebs habe? Leider schmerzt der Krebs nicht im Anfangsstadium. Man merkt ihn erst, wenn eine Geschwulst vorhanden ist. Dann ist es zu spät! Das Magnesium kann ein wenig abbremsen.
Übrigens haben wir alle Krebs seit der Geburt. Unser Körper besteht aus Zellen - wie Ziegelsteine beim Haus. Wenn der eine oder andere schlechte Ziegelstein dabei ist, so macht das dem Haus nichts aus. Wenn also eine kleine Menge Zellen fehlerhaft ist, weil es ihnen an bestimmten Substanzen mangelt oder weil bei einigen Fremdkörper vorhanden sind (Giftstoffe, Rauch ...), dann ist das noch nicht schlimm, aber sie taugen nichts mehr! Das Magnesium bekämpft sie sehr leicht und macht die Gesunden widerstandsfähiger. Wenn aber das Magnesium fehlt und das geschieht nach den 40er Jahren, dann sondern die schlechten Zellen Giftstoffe ab (verschie- dene Viren), da kommt es dann zu Verzweigungen (wie bei einem Krebs, daher der Name) und sie greifen auch die gesunden Zellen an. Das Magnesium kann diesen Prozeß abbremsen, aber nicht aufheben. ...
... Ein Arzt ließe sich dreimal am Ohr operieren. Die Wunde blieb immer offen. Da nahm er Magnesium-Chlorid und nach 20 Monaten heilte die Wunde zu.

8. Gesundheit
Die Natur bietet dem Menschen alles an, was er zur guten Gesundheit braucht, um praktisch von allen organischen und entzündli- chen Krankheiten immun zu bleiben, wie schon der berühmte Louis Pasteur - der Bekämpfer der Mikroben - sagte: „Die Mikrobe selber bedeutet nichts - der Nährboden ist ausschlaggebend, d.h. die entsprechende Nahrung. Sonst würde die Mikrobe nur als Kuriosität des Labors bekannt sein.“
Die Immunität ergibt sich hauptsächlich aus 18 mineralischen Elementen, wie Salze und ähnliches. „Wo kann man die kaufen, um sich der Immunität zu erfreuen?“ Die Natur bietet sich uns an und zwar im richtigen Maß, im mineralischen Gleichgewicht. Man braucht nur zu essen, trinken, atmen und baden. „Aber das machen doch alle Leute!“
Wenn das so wäre, dann bräuchte man keines der hunderttausende, z.T. ja sogar sehr großen Krankenhäuser, richtige Festungen mit einem Heer von Ärzten und Zahnärzten und ein riesiges ausgeklügeltes Kriegsmate- rial gegen die Krankheiten. ...
... Aber der Fortschritt ist dem Menschen in den Kopf gestiegen, und er bemerkt gar nicht mehr, daß er oft die Nase dahin steckt, wo schon alles perfekt ist. Wie sehr müht sich doch die Mutter Pflanze, wie z.B. das Korn oder der Reis ab, wenn es am Ausreifen ist. Da wandern die Salze - vor allem das Magnesium, welches für die grüne Farbe verantwortlich ist - vom Blatt zur Samen- hülle über, damit es ein gesundes Saatgut geben kann, oder damit es den Lebewesen zur vollwertigen Nahrung dienen kann. Und was macht der Mensch? Er sondert genau diese so wertvolle gelbe Schale in der Form von Kleie ab, um es wegzuwerfen oder die Tiere damit zu füttern. So wird das Korn zur minderwertigen Nahrung abgestuft, ohne die Salze, die ihm Immunität gegen Krankheiten und vor allem gegen den Krebs brächten. Dazu wird noch die Kleie abgeschoben, weil sie aus unverdaulichen Fasern bestünde. Welch ein Unsinn! Dabei empfehlen die Ärzte immer wieder diese Fasern und faserhaltige Früchte, weil sie das Wasser aufsaugen und die Bewegungen (Peristaltik) der Därme fördern, damit die verdaute Speise vorangetrieben wird und somit Blähungen und Kopfschmerzen ver- mieden werden.
Vom Meersalz holt man das Magnesium heraus und vom Zucker den Sirup. Dabei handelt es sich um viele Mineralsalze, die dem Menschen größere Immunität verschaffen würden. Diese 4 Nahrungsmittel, welche auf der ganzen Welt verzehrt werden und - die des Wertvollsten beraubt sind - werden so zur hauptsächlichsten Krebsursache: nämlich fehlerhaft ernährte Zellen zu produzieren, denen es an wichtigen Substanzen mangelt.
Doch es gibt immer wieder Leute, die behaupten, daß Reinerzeugnisse (Mehl, Reis, weißer Zucker) der Gesundheit nicht schaden würden. Beim Essen natürlich nicht! Aber mit der Zeit mangelt es dem Körper an Mineralien und er unterliegt geheimnisvollen Krankheiten, welchen er keinen Widerstand leisten kann. Den totalen Verlust haben wir jetzt bei den Aids-Kranken! Schuld daran sind die menschlichen Leidenschaften, die Gier bestimmter Nahrungsindustrien, vereint mit der Schlecksucht so vieler, deren Eitelkeit nicht zulassen würde - „minderwertige“ Nahrungsmittel, welche man den Tieren vorwirft - auf den Tisch zu bringen. ...
... Die beste Apotheke ist ein Garten mit allen möglichen Gemüse- und Obstarten. Dadurch bekommen wir alle Salze und Vitamine. Jemand hat mir einmal gesagt: „Das Grünzeug gibt doch keine Kraft!“ Darauf erwiderte ich: „Warum tust Du denn Öl in Dein Auto, das ist doch auch kein Treibstoff!“ Da hat er verstanden. Das Auto könnte kaputtgehen. Das ist es: Ohne Vitamine und Salze geht unsere Gesundheit kaputt!

9. Magnesium
Von den 18 Mineralien ist das Magnesium das Wichtigste - wie der Lehrer im Klassen- zimmer. Es kann manchmal der eine oder an- dere Schüler fehlen, aber der Lehrer darf das nie, sonst ist die Unordnung fertig. An Magnesium dürfte es niemals fehlen. Leider wird dieses von so manchen Industrien ausgeschieden; andererseits wird es auch in der zweiten Lebenshälfte vom Körper immer schwieriger aufgenommen, wie wir schon gehört haben.
Folglich muß es eben nebenher eingenommen werden, weil durch Magnesium das mineralische Gleichgewicht geschaffen wird (Katalysator), weil es die Organfunktion belebt (Enzyme), wie z.B. die Niere, um die Harnsäure auszuscheiden. Es nimmt das flüchtige Phosphat auf, welches man zur Belebung des Gehirns braucht. Es hält schon andere mangelnde Salze im Körper zurück und veranlaßt die Ausscheidung überflüssiger Salze. Es leitet das an und für sich blinde Kalzium an die richtigen Stellen und holt es aus den Knorpeln, Membranen und Knochengelenken heraus, um es an den Knochen abzulagern. Damit werden die Knochen fester, die Knorpeln wieder weicher und die Membranen geschmeidiger.
Die Verkalkung der Arterien wird rückgängig gemacht, wobei viele Herzinfarkte vermieden werden, weil das Blut wieder rein und flüssig wird. Auch das nervliche Gleichgewicht wird hergestellt. Die Müdigkeit verschwindet und es entstehen neue Kräfte. Man bleibt jung und man fühlt sich wieder jünger. Der erwachsene Mensch gebraucht ein Maß von 3 Dosen; wenn er es nicht auf natürliche Weise bekommt, muß es nebenbei genommen werden.
Da wir alle durch unsere Zivilisation in eine bestimmte Richtung getrieben werden, sollten wir eigentlich einige Maßnahmen treffen: Das Kochsalz soll nur in groben Körnern gekauft werden. Falls notwendig könnte man es selber zerkleinern (Flasche rollen). Je wei- ßer (reiner) der Reis, das Mehl und der Zucker sind, desto weniger Magnesium enthalten sie noch. Die weiße Farbe ist für das Auge und bürgt für die Reinheit, aber im Naturzustand sind sie zweckhafter. Das künstlich zugefügte Magnesium ist aber nur eine Zutat, während die natürlichen Nah- rungsmittel alle Salze beinhalten.

Lieber Leser, wahrscheinlich sagen Sie jetzt: „Das soll glauben wer will!“ Das stimmt. Aber vergessen Sie dabei Ihre Intelligenz nicht!
P. Benno Schorr, S.J.

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Einen kühlen Kopf behalten

Viele Probleme können uns täglich begegnen, belasten und bedrücken. Wenn wir diesen Problemen ausweichen, wenn wir sie zu verschieben suchen, erfordert dies von uns nicht etwa weniger Energie, als die entschlossene Lösung, sondern es bedeutet den Einsatz von mehr Energie. Die ungelösten Probleme verfolgen uns und sie vermehren sich auch zuweilen und werden immer größer.

Schuldgefühle, Sorgen, Zweifel, Ängste und negative Erinnerungen können regelrecht von uns Besitz ergreifen, auch wenn wir uns dagegen wehren. In ihrem Würgegriff  befinden wir uns in Gefahr, keine Luft mehr zu bekommen. Wir sollten uns dann jedoch nicht innerlich aufregen und unbeherrscht werden, sondern versuchen, einen kühlen Kopf zu behalten.

Je mehr wir uns niederdrücken lassen, desto mehr gewinnen Enttäuschungen und Unzufriedenheit in uns die Oberhand. Das Hadern mit dem Schicksal hilft uns in solchen Situationen nicht weiter, im Gegenteil, es stürzt uns noch tiefer in das negative Denken hinein und damit in eine empfindliche Stress-Situation.
Vor Fehlern ist niemand sicher. Das Kunststück besteht darin, den selben Fehler nicht zweimal zu machen.

Jeder hat zuweilen Furcht und Angst in seinem Leben, das ist natürlich. Allerdings ist es ratsam, Furchtgedanken und Angstgefühle nicht ausufern zu lassen, damit sie nicht unsere Stimmung total beherrschen und uns im Denken und Fühlen blockieren.
So ergibt sich die Empfehlung: „Kümmern Sie sich wieder etwas mehr um sich selbst, um sich selbst wieder näher zu kommen.“  Dies alles erfordert aber Bewusstheit über den eigenen Standpunkt, aktives Handeln, Wollen und sehr oft den Mut zur Veränderung.  „Mein wahres Ich fängt bei meinem Willen an.“                    
Oft kommen uns gute Eingebungen in der Ruhe und Stille. Wenn ich mich aber hinsetze und auf die Hilfe anderer hoffe, wird sie mir wohl selten zuteil. Ich muss es selbst in Angriff nehmen und wirklich selber wollen, ernsthaft dahintergehen und nicht nachlassen oder aufgeben.

Dazu ist Freiheit erforderlich - Freiheit und Freisein von den Erlebnissen von Gestern und den Sorgen um Morgen, die uns am Erleben des Heute hindern. Kurz gesagt, bewusster leben in der Gegenwart. Das Phänomen Leben ist in hohem Maße achtens- und liebenswert. Wer das Leben als Wunder der Schöpfung empfinden kann, kann es in seiner Vielfalt und Vielgestalt dann auch erleben. Er empfindet Ehrfurcht vor der Natur und der Kreatur und erlangt eine neue, umfassende Sicht der Dinge.

Es gilt, sich zu öffnen für die positive Seite des Lebens durch ein Gefühl der Ehrfurcht und Dankbarkeit; das will sagen: einfacher, natürlicher und bewusster zu leben. Es gibt sehr viel, was wir selbst beeinflussen können. Wer hat genügend Mut, den Schritt zu tun in Richtung einer stabilen Gesundheit? Ohne eine gesunde Seele gibt es auch keinen gesunden Körper. Ein kranker Körper belastet die Seele. Das Gehirn, die Schaltzentrale des Körpers, kann nur durch eine gesunde Ernährung optimal versorgt werden. Dies ist auch die Grundlage für ein harmonisches Lebensgefühl.

Gedanken und Gefühle, sie kommen und gehen, unaufhörlich fließt der Gedankenstrom. Wir entscheiden in Verantwortung für uns selbst. Der Weg der kleinen Schritte ist meist einfacher zu gehen, als der zu einer einschneidenden Kehrtwende. Aber auch das ist für jeden Menschen eine individuelle Entscheidung.

Die Kraft dessen, was wir Lebenswillen nennen, speist sich aus der Hoffnung, dass unser Leben auch einen Sinn macht. Natürlich ist das Leben immer ein Risiko, es will gewagt werden im Angesicht von Verletzbarkeit und Unsicherheit, die uns immer wieder begegnen können. Nur mit einem kühlen Kopf können wir uns dem Experiment Leben stellen. Dafür aber ist es wichtig, dass wir nach den verborgenen Kräften suchen, die in uns sind und die uns auch im Angesicht von Risiken und Widerständen helfen, die Klippen zu überwinden. Shakespeare hat es so formuliert: „Alle Dinge sind bereit, wenn das Gemüt, der Geist, es ebenfalls ist.“

Je mehr wir die schöpferische Kraft in uns selbst erkennen, desto besser können wir sie auch nutzen. Doch solange wir uns dieser Kraft nicht bewusst sind, können wir ein Spielball fremder Kräfte sein. Sobald wir aber unsere eigene Kraft sicher einsetzen, können wir uns viel Kummer ersparen.

Unsere Gefühle und unsere Stimmung hängen weit weniger von äußeren Umständen ab, als wir allgemein vermuten. Es kommt nicht in erster Linie darauf an, was wir erleben, sondern „wie“ wir es erleben. Doch das „wie“ hängt ganz von uns ab, es sind unsere eigenen Gefühle und Empfindungen. Die Voraussetzug dafür ist allerdings auch ein vernünftiges Denken, ein kühler Kopf, der sich nicht allein nach äußeren Gegebenheiten richtet, sondern auch nach innen hört und die eigenen Kräfte mobilisiert, die dann auch positiv reagieren können.

Auszug aus dem Buch: „Bringe Sonne in dein Leben“, Günter Albert Umer Verlag, Tuningen

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung des Günter Albert Ulmer Verlag, Tuningen aus "Waerland Monatshefte für Gesundheitsvorsorge" Dezember/Januar Heft 12/1

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