Heilpraktiker Berufs-Bund

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Klimaerwärmung

ANTHROPOSOPHIE

Ist die Klimaerwärmung noch zu stoppen?

Eine anthroposophisch-astronomische Betrachtung

Nach den Ausführungen RUDOLF STEINERs sind wir am Anfang einer Wärmephase - diese wird die nächsten 500 Jahre anhalten, ist kosmisch bedingt und unabhängig vom Verhalten des Menschen.

Wir, die „Naturheilkundigen“ sollten nicht nur Wissende über Zusammenhänge von Natur, Gesundheit und Krankheit sein - wir sollten auch wissend sein über die bisherige Entwicklung der Menschheit und über deren Fortgang.

Kein anderer als RUDOLF STEINER hat uns so nahe an kosmische und geistige Zusammenhänge herangeführt.

Der Begriff Klimaerwärmung bezeichnet eine Veränderung des Klimas auf der Erde über einen längeren Zeitraum. Seit bestehen der Erde verändert sich das Klima ständig. Eine Klimaveränderung kann beispielsweise eine tendenzielle Abkühlung oder Erwärmung der Oberflächentemperatur über Jahrtausende bezeichnen.

Auch Eiszeiten oder die globale Erwärmung sind Klimaveränderungen - erstere werden nach Auffassung der Wissenschaft auf natürliche, letztere auf menschliche Einflüsse zurückgeführt.

Die Ursachen von Klimaveränderungen sind verschiedener Art. Zyklische wie auch nichtzyklische Prozesse beeinflussen das Erdklima, verstärken oder neutralisieren sich gegenseitig. Einige dieser Einflussgrößen sind mittlerweile wissenschaftlich untersucht und allgemein akzeptiert, andere sind als grundsätzlicher Wirkungszusammenhang plausibel jedoch nicht nachgewiesen.

Die Wissenschaft diskutiert folgende Faktoren

a) Zyklischer Verlauf der Erdbahn um die Sonne und die Neigung der Erdachse

Der Verlauf der Erdbahn um die Sonne wie auch die Neigung der Erdachse unterliegen längerfristigen Zyklen. Dies hat unterschiedliche Einstrahlwinkel der Sonnenstrahlen in den verschiedenen Breiten der Erde zur Folge. Diese Zyklen wurden durch Milankovic, einem serbischen Mathematiker, entdeckt und nach diesem benannt. Die durch die Milankovic-Zyklen verursachten Schwankungen der Energieeinstrahlung in die Atmosphäre sind zum Teil sehr groß und werden heute unter anderem für die Eiszeiten verantwortlich gemacht.

b) Nutationsbewegung ( Nickbewegungen der Erdachse durch den Einfluss des Mondes )- wird von Seiten der Wissenschaft keine klimarelevante Bedeutung beigemessen.

c) Absidenbewegung ( die Verbindungslinie von Apogäum und Perigäum bewegt sich im Tierkreis in 310 Jahren um 1° weiter, dies ergibt einen Zyklus von 112 000 Jahren )- wird von Seiten der Wissenschaft keine klimarelevante Bedeutung beigemessen.

d) Sonnenaktivität

Die von der Sonne ausgestrahlte Energie bewirkt das irdische Wetter und Klima. Langfristige Klimaveränderungen als auch unser tägliches Wetter korrelieren eng mit den Aktivitäten der Sonne.

Durch das sich ständig verändernde Magnetfeld sind solche Schwankungen bedingt. Der Sonnenzyklus dauert ca. 11 Jahre. Der Zyklus- Höhepunkt ist gekennzeichnet durch starke Eruptionen die wir auf der Erde als die sogenannte Sonnenflecken wahrnehmen.

Die Wissenschaften gehen davon aus, dass drei Mechanismen, die den Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und der Wetter- und Klimaentwicklung auf der Erde darstellen.

  • Die schwankende Intensität der UV-Strahlung der Sonne führt zu Veränderungen in der Ozonschicht und hat so Rückwirkung für die globale Zirkulation.
  • Wissenschaftler gehen davon aus, daß dieser vom Sonnenwind beeinflußte kosmische Partikelregen die Wolkenbildung der Erdatmosphäre begünstigt, diese führt zu einer vermehrten Abschattung und so zum Rückgang der Temperaturen.
  • Die Erdatmosphäre ist während des Sonnenminimums verstärkt kosmischer Strahlung ausgesetzt

Man weiß bisher sehr wenig über die Wechselwirkungen der aufgeführten Fakten. Neben dem 11-jährigen Zyklus wurden noch weitere beschrieben.

e) Kontinentaldrift

Als die am meisten anerkannte Ursache der zeitlichen Veränderung der mittleren Globaltemperatur wird die Theorie der Kontinentaldrift diskutiert. Nach dieser bildeten das heutige Südamerika, Afrika, Arabien, Indien, Australien und die Antarktis bis vor 150 Mio. Jahren den großen Urkontinent, dieser lag am geografischen Südpol. Die heutige Sahara war bedeckt mit Eis. Diese Kontinentalbewegungen können nur über sehr lange Zeiträume betrachtet werden, haben jedoch einen sehr bedeutenden Einfluß auf das globale Klima, da im Zuge dieser Driften auch globale Meeresströmungen u.U. einen anderen Verlauf nehmen.

In unserer heutigen Zeit liegt der geografische Südpol auf einem Kontinent - der Antarktis. Als vor ca. 25 Millionen Jahren eine Öffnung zwischen der Antarktis und Südamerika entstand, bildete sich der Antarktische Zirkumpolarstrom und eine verstärkte Vereisung setzte ein. Deshalb befinden sich heute rund 90% des irdischen Eises in der bis zu 4.500 m dicken Eisdecke der Antaktis.

f) Vulkanismus

Vulkanausbrüche können das Klima über lange Zeit beeinflussen. Gase und Asche werden ausgestoßen, insbesondere können die Gase bis in die Stratosphäre gelangen, bilden dort Aerosole welche die Sonnenstrahlen reflektieren, verhindern die Einstrahlung von Wärme. Folge ist die Abkühlung.

Andererseits führt bei Vulkanausbrüchen der Ausstoß unvorstellbar großer Mengen von CO 2 zu dem sog. Treibhauseffekt - die Temperatur wird angehoben.

g) als weitere das Klima beeinflußende Faktoren werden von Seiten der Wissenschaft diskutiert

natürliche Faktoren

  • Der Treibhauseffekt.
  • Atmosphärische Schwebestoffe, sog. Aerosole
  • Störungen der atmosphärischen Zirkulation (Monsun)
  • Störungen der Meeresströmungen (Nordatlantische Oszillation, Southern Oscillation Index, El Nino)
  • Der Einfluß des Mondes auf die Gezeiten

anthropogene Faktoren

Neben natürlichen Faktoren kann auch der Mensch das Klima beeinflussen. IPCC, die Intergovernmental Panel on Climate Change (Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe fürKlimaveränderungen) kam 2007 im Auftrag der Vereinten Nationen zu dem Schluß, daß die Erwärmung der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch die Anreicherung von Treibhausgasen durch den Menschen hervorgerufen wird.

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