Heilpraktiker Berufs-Bund

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Angriff auf die Homöopathie

23.07.2010:

Homöopathie - Erneuter Angriff auf die Homöopathie durch den "Spiegel" und SPD-Gesundheitsexperten Lauterbach

Große Aufregung hat der Spiegel-Artikel und die Ausführungen von Herrn Lauterbach hervorgerufen. Solange es die Homöopathie gibt, gibt es auch immer wieder Angriffe auf dieselbe, Unverständnis, von mangelnder Kenntnis getragene Vergleiche und Versuche etc. Es ist auch nichts Neues, daß sich als seriös angesehene Medien und Politiker sich dieses Themas annehmen und oft willkürlich, ohne qualifizierte Recherchen, Meinungen kundtun. Es ist natürlich besonders auffällig, wenn ein Magazin wie der Spiegel oder der Gesundheitsexperte der SPD sich unqualifiziert in die Öffentlichkeit wagen.

Die Homöopathie hat dies in der Vergangenheit überlebt und wird dies, dank ihrer Erfolge, auch zukünftig überleben. Für uns Heilpraktiker bleibt wichtig, daß wir unsere Patienten qualifiziert und erfolgreich mit der Homöopathie wie auch mit allen anderen unserer Heilweisen versorgen.

Nachfolgend zitieren wir ein Schreiben der SPD an den Kollegen Riehle, der sich in dieser Sache an die SPD-Bundestagsfraktion gewandt hatte:

"...vielen Dank für Ihre Mail an die SPD-Bundestagsfraktion.

In den vergangenen Tagen ist eine Diskussion über die Frage entbrannt, ob die gesetzlichen Krankenkassen homöopathische Arzneimittel bezahlen sollen. Lassen Sie mich dazu feststellen: Die SPD plant in diesem Bereich keine Änderungen.

Die Krankenkassen können derzeit die Kosten für homöopathische Arzneimittel übernehmen. Die SPD hat sich im Rahmen der letzten Gesundheitsreform ausdrücklich dafür eingesetzt, dass „die Krankenkassen in ihren Satzungen die Übernahme der Kosten für Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen regeln.“ (§ 53 Abs. 5 SGB V) Versicherte, die dies wünschen, können einen entsprechenden Wahltarif ihrer Krankenkasse wählen. Die Wahltarife müssen sich selber tragen und dürfen nicht durch andere Einnahmen der Krankenkassen quersubventioniert werden. Deshalb wird die Solidargemeinschaft durch diese Tarife nicht belastet. Einige Krankenkassen bieten ihren Versicherten diese Wahltarife an. Damit wird der therapeutischen Vielfalt Rechnung getragen. Jede Patientin und jeder Patient hat das gute Recht, sich für oder gegen eine solche Behandlung zu entscheiden. Die SPD hat sich immer für eine richtig verstandene Therapievielfalt im Sinne der Patientinnen und Patienten ausgesprochen. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die SPD bekennt sich ausdrücklich zu einem umfassenden Leistungskatalog in der gesetzlichen Krankenversicherung. Wir werden keine Diskussion beginnen, die bei den Menschen die Angst auslöst, ihre umfassende medizinische Versorgung könnte gefährdet sein.

Es bleibt also dabei: Keine Leistungskürzungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch bei den Wahltarifen sind wir nicht für Streichungen.

Monika Mayerosch, Bürgerservice
Telefon: (030) 227 - 52 047 - Telefax: (030) 227 - 56 211
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