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Samenflop mit Laptop
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Samenflop mit Laptop Warum Männer besser nicht mit dem Rechner auf dem Schoß arbeiten sollten
Baierbrunn (ots) - Männer mit Kinderwunsch sollten nicht mit einem Laptop auf dem Schoß arbeiten, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Urologen der New York State Universität. Der Grund: Die Hodentemperatur stieg bei einer Studie mit 29 Männern nach einer Stunde Computerarbeit im Schnitt um 2,5 Grad an. Frühere Studien zeigten bereits, dass schon ein Plus von einem Grad gegenüber der normalen Körper- temperatur den Samenzellen schaden kann.
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Wort und Bild - Apotheken Umschau;
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Herzinfarkt: Risiko im Winter höher
16.12.2010:
Herzinfarkt: Risiko im Winter höher
Bremen (ots) - Im Winter steigt die Gefahr deutlich an, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, fand die School of Hygiene and Tropical Medicine in London heraus. Sie analysierte die Daten von mehr als 84.000 Patienten, die zwischen 2003 und 2006 einen Herzinfarkt erlitten und verglich diese mit den jeweiligen Wetterdaten. Das Ergebnis: Mit jedem Minusgrad Lufttemperatur erhöht sich das Risiko einer Herzattacke um zwei Prozent. "Laut dieser Studie sind vor allem Senioren und Menschen, die schon eine Vorerkrankung am Herzen hatten, anfällig für niedrigere Temperaturen", sagt Dr. Eberhard Scherer von der Kardiologisch-Angiologischen Praxis am Klinikum Links der Weser in Bremen.
Eine mögliche Erklärung sieht Scherer in der Verengung der Blutgefäße bei Kälte: "Um den Wärmeverlust im Körper zu drosseln, ziehen sich die Blutgefäße zusammen, das Herz muss gegen einen größeren Widerstand anpumpen, der Blutdruck steigt." Bei Menschen mit verengten Herzkranzgefäßen könne die Verengung weiter zunehmen und die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr für das Herz knapp werden. "Das macht sich durch ein Engegefühl in der Brust bemerkbar, der so genannten Angina pectoris." Gleichzeitig steige das Risiko, dass eine Ablagerung in den verkalkten Gefäßen aufbricht und ein Gerinnsel verursacht. "Schlimmstenfalls verschließt sich ein Gefäß ganz und löst einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aus."
Um Herz und Kreislauf vor den Gefahren des Winters zu schützen, sollten Gesicht, Hals und Brust bei Kälte geschützt sein. Auch der Kreislauf sollte in Schwung gebracht werden mit beispielsweise einem Spaziergang an der frischen Luft. Mindestens drei bis vier Mal pro Woche sollte man sich mindestens 30 Minuten lang bewegen." Vorsicht sei jedoch bei extremer Kälte geboten: Wenn es klirrend kalt ist, sollten sich Herz-Kreislauf-Patienten draußen nicht anstrengen. "Wer Schneeschippen muss, sollte dies nicht unmittelbar nach dem Aufstehen tun und sich dabei auf keinen Fall hetzen", sagt Scherer.
Gefäßkranke Menschen sollten zudem auf fettreiches Essen verzichten, denn dieses könne in Verbindung mit Kälte Angina pectoris auslösen. Scherer empfiehlt eine Ernährung mit der Mittelmeerküche, mit viel frischem Obst und Gemüse, Olivenöl und Fisch, Orotsäure reichem Schafskäse und Magnesium spendenden Hülsenfrüchten und Nüssen. Orotsäure und Magnesium unterstützen die Behandlung und Vorbeugung vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und stärken den körpereigenen Schutzschild vor Belastungen wie Kälte oder Stress.
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Aus na-presseportal, news aktuell
Passivrauchen: Erhöhter Blutdruck bei Kindern Passivrauchen
Passivrauchen: Erhöhter Blutdruck bei Kindern
Passivrauchen erhöht schon bei Vorschulkindern den Blutdruck. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine Studie, die Forscher bei über 4.000 Fünf- bis Sechsjährigen durchgeführt haben.
"Mit dieser Studie haben wir erstmals gezeigt, daß Passivrauchen bei Kindern den Blutdruck deutlich ansteigen läßt“, erklärte Professor Dr. Georg Hoffmann, Geschäftsführender Direktor des Heidelberger Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, bei der Pressekonferenz in der Heidelberger Angelika-Lautenschläger-Kinderklinik.
Bislang war vor allem der schädliche Effekt auf die Lunge bekannt. Hoher Blutdruck bei Kindern kann bis ins Erwachsenenalter persistieren. Er ist dann einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Risiko für Bluthochdruck um 21 Prozent erhöht
Für die Studie wurde die reguläre Einschulungsuntersuchung durch das Gesundheitsamt in den Kindergärten erweitert: Bei insgesamt 4.236 Mädchen und Jungen wurde von Februar 2007 bis Oktober 2008 zusätzlich der Blutdruck gemessen.
Das Ergebnis der Studie im Detail: Kinder, die zu Hause dem Zigarettenrauch ihrer Eltern ausgesetzt waren, hatten ein um 21 Prozent erhöhtes Risiko für einen hohen Blutdruck. Von erhöhtem Blutdruck (Hypertonie) spricht man bei Fünfjährigen bereits, wenn der Blutdruck im Mittel über einem Wert von 111 / 72 mmHg liegt. Bei 28,5 Prozent der Kinder rauchten die Väter, bei 20,7 Prozent die Mütter und bei 11,9 Prozent beide Eltern. Vor allem das Rauchen der Mütter beeinflußte den Blutdruck negativ, vermutlich weil sie eher zu Hause rauchen als die Väter, die bevorzugt am Arbeitsplatz zur Zigarette greifen.
Bekannte Risikofaktoren für Bluthochdruck bei Kindern sind Übergewicht, niedriges Geburtsgewicht sowie Bluthochdruck bei den Eltern. Passivrauchen stellt, wie die Studie jetzt aufdeckte, ein wichtiges zusätzliches, unabhängiges Risiko dar.
Passivrauchen stimuliert Hormone und schädigt Blutgefäße
Wie kommt es, daß Passivrauchen den Blutdruck steigen läßt? „Tabakrauch hat vielfältige Effekte auf die Blutgefäße“, erklärt Privatdozentin Dr. Elke Wühl, Oberärztin am Heidelberger Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin. So komme es zu einem Anstieg der Streßhormone Adrenalin und Noradrenalin und einer Abnahme des Wirkstoffs Stickoxid in der Gefäßwand, der diese erweitert. Außerdem wird die Innenwand der Blutgefäße durch Tabakrauch dicker und verliert an Elastizität.
Die Heidelberger Kinderärzte warnen Eltern davor, ihre Kinder Tabakrauch auszusetzen, da dies langfristige schädliche Folgen haben könne. Wichtig sei zudem, weitere Risikofaktoren wie Übergewicht zu reduzieren.
Originalpublikation:
Determinants of Blood Pressure in Preschool Children
Giacomo D. Simonetti et al.; Circulation
doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.110.958769 (2011)
Quelle:
Uni Heidelberg
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