Heilpraktiker Berufs-Bund

Heilpraktiker Berufs-Bund

Heilpraktiker-Symposion Rheinland 2012

Gekürzte Fassung. Im Bereich für registrierte Besucher Ergänzungen.

Das 1. Heilpraktiker-Symposion Rheinland am 10. März 2012 in Bergheim/Erft war ein voller Erfolg.

Raus aus den Großstädten

Intension des Verbandes war und ist es, einmal weg aus den Großstädten und den großen Kongreßhäusern. Hin zu kleineren Städten und auch zu etwas bescheidenerem Ambiente, jedoch individuellerem und gleichwohl angenehmen Umfeld.

Dies wurde von den Teilnehmern wie aber auch von Firmenvertretern als äußerst angenehm aufgenommen.

Das Veranstaltungshaus "MEIDIO.THEIN.ERFT" bot eine angenehme Atmosphäre und der Service war hervorragend.

Zufriedene Teilnehmer und Firmen

Rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten dieses erste Symposion. Sowohl die Teilnehmer wie auch Damen und Herren der ausstellenden Industrie zeigten sich mit der perfekten Organisation, dem breit gefächertem Programm sehr zufrieden und hoben vor allen Dingen auch die hervorragende, angenehme Stimmung während der ganzen Veranstaltung hervor.

Es müssen nicht immer Massenveranstaltungen sein

Es zeigte sich, daß es nicht immer die Massenveranstaltungen sein müssen, sondern Symposien und Foren dieser Art auch dem Ansinnen und der Stellung der Heilpraktiker besonders entgegen kommen.

Bernd R. Schmidt zur Berufspolitik

Bernd R. Schmidt

Schleichende Gefahr

In seiner Eröffnungsrede ging der Vorsitzende, Bernd R. Schmidt, insbesondere auf die schleichende Gefahr für den Berufsstand ein, die sich aus offensichtlich unüberlegten oder mangels Erfahrung und Kenntnisstand ergebenden berufspolitischen Aktivitäten einiger Heilpraktikerorganisationen und -funktionären ergibt.

"Heute ergeben sich nun leider wieder, gerade auch aus Heilpraktikerkreisen Ambitionen, die die große Gefahr einer Gesetzesänderung in sich bergen und daraus resultierend unseren Freien Beruf mit unseren vielfältigen Tätigkeitsmöglichkeiten in seiner Gesamtheit in Gefahr bringen."

Vielleicht eine größere Gefahr als in zurückliegender Zeit, da schleichend und nicht auf direktem Weg erkennbar. Stichworte wie Akademisierung, Bachelor, Spezialberufsbezeichnungen für einzelne Fachgebiete u.a. sind zu nennen.

"Diesem Treiben sollte und muß Einhalt geboten werden. Man muß sich dann auch nicht wundern, wenn die Politik derartige Gedankengänge aufgreift, wie schon z.B. in NRW oder Hessen erkennbar. Wir brauchen auch keine Zweiklassen-Heilpraktiker."

Dies ist auch nicht das, was der Patient seit jeher bei uns Heilpraktikern sucht.

Schmidt zitierte aus eine seiner Reden aus dem Jahre 2004, die schon vorausschauend war:

... Jede Reglementierung, egal durch wen und in welcher Form, bedeutet ein Stück Aufgabe dieser Freiheit zum Nachteil für die praktische Arbeit und Existenzsicherung der Heilpraktiker …

Die heilpraktische Kunst basiert in vielen Bereichen auf zum Teil uralten Erfahrungen. Deshalb ist es für den Verband wichtig, die Berufsausübung des Heilpraktikers in ihrer altbewährten und überlieferten Form zu erhalten und fortzuführen, gleichzeitig aber neueren Entwicklungen aufgeschlossen gegenüberzustehen…

… Der Heilpraktiker richtet seine Patientenbehandlung und -betreuung nicht an Wissenschaftlichkeitsklauseln, an Forderungen von Ärzten oder sonstigen Institutionen aus. Die Anerkennung des Heilpraktikers ist der Erfolg am und die Bestätigung durch seine Patienten …

Zukunftsorientierte Rückbesinnung

Die Heilpraktiker sind die Verwirklichung von Visionen für Menschlichkeit, Lebensfreude und Gesundheit. Diese Visionen finden aus dieser Gesamtheit dann auch ihren Niederschlag im handeln des einzelnen Heilpraktikers, der einzelnen Heilpraktikerin in der Tätigkeit entsprechend den großen Vorbildern wie Schlenz, Kneipp, Felke, Madaus, Flink, Hahnemann, Baunscheidt, Prießnitz u.a.

Jede Art von Diagnostik und Therapie muß zur inneren Überzeugung werden, zum inneren Besitz werden, um so erfolgreich mit dem Patienten zu dessen Gesundung Verwirklichung zu finden ….

… Der Patient muß mit all unserer Aufmerksamkeit ganz oben stehen, während wir Heilpraktiker seine Diener sind.

Allein diesem hat auch das politische Handeln zu unterstehen.

Schmidt beendete seine Ausführungen mit

"Gerade in unserer Zeit ist der Heilpraktiker aktueller denn je!"

Öffnen wir uns und unsere Herzen für die Rückbesinnung auf das, was Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker ausmacht!

Er zitierte Karl May aus "Et in terra pax":

"Die Natur spricht nicht in artikulierten Worten zu uns,weil ihre Sprache nicht für das Ohr, sondern für das Herz berechnet ist;

ihre Laute sollen in die Tiefe dringen, weil sie aus der Höhe kommen;

wer ihnen aber die Tiefen seines Inneren verschließt, für den werden jene Höhen, aus denen sie erschallen, nicht vorhanden sein!"

Impressionen

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