Heilpraktiker Berufs-Bund

Heilpraktiker Berufs-Bund

Fachtagung Oberschleißheim

Aus der Praxis für die Praxis

Unter diesem Titel stand in Oberschleißheim/Bayern der Praxistag.

In seiner Einführung nahm zunächst Heilpraktiker Bernd R. Schmidt, der Vorsitzende des HBB, zu wichtigen aktuellen Themen der Berufs- und Verbandspolitik Stellung. Mit seiner Erfahrung und Kenntnis aus rund 30jähriger Tätigkeit im berufs- und verbandspolitischem Leben unseres Berufsstandes erläuterte er aktuelle Entwicklungen und sich daraus ergebende Risiken für unsere Tätigkeit.

Rückschau, Analyse und Vorausschau in differenzierter Form. Angesprochen wurden die Themen, die zur Diskussion stehen und Sorgen bereiten, wie Akademisierung, Hochschulausbildung, Bachelor, Zertifizierungen u.a.m. Anschaulich stellte Schmidt sachlich und prägnant die sich daraus ergebenden Zukunftsprobleme dar.

Auch das Thema einer vom Petitionsausschuß des Bundestages an das Bundesgesundheitsministerium und die Fraktionen weitergegeben Petition mit dem Ziel einer Heilpraktikergesetzesänderung erläuterte Schmidt mit den sich zumindestens längerfristig ergebenden großen Risiken für unser Zukunft.

Auch hob er hervor, daß leider insbesondere aus dem Berufsstand selbst heraus, seitens einiger Heilpraktikerorganisationen und Funktionäre, immer wieder Risiken durch deren unausgewogenen und mit mangelndem Kenntnisstand verbundenen Aktionen und Aktivitäten heraufbeschworen werden. Es werden immer wieder Lippenbekenntnisse abgegeben, die jedoch in der praktischen Berufspolitik offensichtlich keine Gültigkeit haben.

Der HBB-Heilpraktiker Berufs-Bund stellt gerade deshalb ein notweniges Korrektiv dar. Der Verband legt die Finger in die Wunden, will wachrütteln und ist Initiator für besonnene, aus Erfahrung getragene, Berufspolitik.

Die Teilnehmer zeigten sich aufgeschlossen und waren dankbar für die sachlichen und differenzierenden Darlegungen.

Der Tag stand dann ganz im Zeichen "Aus der Praxis für die Praxis.

Kollegin Anita Kraut, Steingaden

referierte zu den Themen

Haut und Haare sowie Allergien erfolgreich behandeln.

In ihrer bekannt ansprechenden, verständlichen und qualitätsorientierten Darstellung beleuchtete sie beide Themen mit dem theoretischen und praktischen Hintergrundwissen. Breiten Raum nahmen aber die praktischen therapeutischen Möglichkeiten ein, abgerundet mit vielen Tips aus der erfolgreichen Praxis für die nachvollziehbare direkte Anwendung.

Kollege Jan W. Moestel, Fürth

beleuchtete mit seinem Beitrag die leicht zu erlernende und vielfach anzuwendende Meridiandiagnostik und -therapie mit ihren umfangreichen Möglichkeiten.

Als Praktiker mit seinen langjährigen Erfahrungen in eigener Praxis gab es auch zu diesem Thema viele praktische Tips.

Kollegin Kerstin Rossa mußte wegen akutem Krankheitsgeschehen leider absagen, sodaß die beiden von ihr angebotenen Themen Frauenheilkunde und Phytotherapie ausfallen mußten.

Dies gab dann dem Kollegen Moestel Gelegeheit, sein Thema noch differenzierter vorzutragen und ergänzte seiene Ausführungen mit der interessanten Thematik Bioresonanztherapie und demonstrierte an Ort und Stelle die praktische Durchführung der Austestung von Medikamenten im Rahmen der Meridiandiagnostik und -therapie.

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Diese erfolgreiche Praxistagung, welche die ganze Zustimmung der Teilnehmer fand, schloß Bernd R. Schmidt dann mit den Worten

Schöpfen aus der Kraft der Natur

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